Technische Fehler verhindern in der Schlussphase den Erfolg
08.11.2009 | 22:15 Uhr 2009-11-08T22:15:00+0100
Moers. Verbandsligist TV Schwafheim trennt sich daheim vom TV Vorst mit 34:34. Das Hünten-Team ist seit drei Spieltagen ungeschlagen
Irgendwie ist es nicht Fisch, aber auch nicht Fleisch: Die Verbandsliga-Handballer des TV Schwafheim sind seit drei Spieltagen ungeschlagen, holten diesmal vor heimischer Kulisse ein gerechtes 34:34 (19:22) gegen den TV Vorst.
Gut ist, dass es gegenüber dem hohen Favoriten aus Vorst keinen Leistungsunterschied gab. Ärgerlich hingegen, dass für Schwafheim eindeutig mehr drin war. Vorst wartete zu Beginn des Spiels mit einer Überraschung auf, startete direkt mit einer kompletten Manndeckung.
Schwafheim brauchte einige Minuten, um sich auf die Situation einzustellen – lief zunächst Rückständen hinterher. Aber Schwafheim stellte sich geschickt an, besaß das nötige taktische Rezept, mit der dazugehörigen Laufbereitschaft. Fabian Preuß spielte in dieser Phase sehr stark. Der Schuh drückte vielmehr hinten. Dort fehlten die Absprachen, sowie der Biss in den Zweikämpfen. Vorst erzielte seine Tore viel zu einfach, ohne dabei eine Gegenwehr zu spüren.
Die Begegnung verlief nach dem Seitenwechsel ausgeglichen. Das Niveau sank – dafür stieg die Kampfbereitschaft. Schwafheim verbesserte sich in seinem Deckungsverhalten, nahm den Vorster Thorsten Zimmermann (halbrechts) in eine enge Manndeckung. Schwafheim machte allerdings im Angriff zu wenig aus seinen Möglichkeiten. Hier sind die technischen Fehler zu nennen. Die Hausherren führten schon mit 33:32 (55.), leisteten sich aber in den letzten fünf Minuten gleich vier unnötige Ballverluste. Der letzte sogar in eigener Überzahl.
„Ich bin nicht ganz zufrieden”, erklärte TVS-Trainer Dieter Hünten. „In der Deckung konnten wir uns steigern – vorne war die Anzahl der technischen Fehler, insbesondere in der Schlussphase, einfach zu hoch.”
TVS: Preuß 8, Heger 6/2, Rakebrand 5/2, Hünten 5, Freiwald 3, Kaplanek 3, Gambietz 2, Zweig 2.
Die 1. Runde im WHV-Pokal ist ausgelost: Schwafheim tritt am Wochenende 2./3. Januar beim Bezirksligisten ASV Senden II – in der Nähe von Münster – an.

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