Tausend Delfine
12.01.2010 | 09:53 Uhr 2010-01-12T09:53:00+0100Die Einrad-WM ist vorbei und für Maren Sender bleibt etwas Zeit, Neusseland zu entdecken.
Nach einem langen Abschlussabend der Unicon, bei der noch die letzen T-shirts und E-mail-Adressen getauscht und die letzen Fotos gemacht wurden, geht es am nächsten Morgen schon um frühe 7 Uhr mit der Fähre auf nach Picton. Hier besorgen wir uns ein Leihwagen.
Nach leichten Anfangsschwierigkeiten mit dem Linksverkehr und dem empörenden Hupen anderer Autofahrer geht es auf in Richtung Kaikura. Die Sonne lacht uns entgegen und wir fahren an traumhaft schönen, weißen Stränden vorbei. Plötzlich sehen wir Seelöwen, in freier Wildbahn, faul in der Sonne liegen. Nach etlichen Fotos geht es weiter. In Kaikura angekommen checken wir die Lage und suchen uns einen Backpacker zum übernachten. Am nächsten Morgen geht es bereits um 7 Uhr zum Wale-Watching. Das Boot schaukelt ganz schön und mir ist schon etwas schummerig. Aber dann tauchen plötzlich die ersten Wale auf und hunderte von Delfinen schwimmen direkt an unserem Boot entlang. Da hat es sich auf jeden Fall gelohnt so früh aufzustehen. Wir haben warmes, aber windiges Wetter und nach tausenden von Fotos geht es weiter mir dem Auto Richtung Golden Bay. Wir sehen traumhaft schöne Strände, doch leider will das Wetter nicht so wie wir. Und plötzlich fängt es auch noch an zu regnen. Die Stimmung sinkt aber nach einem Beusch auf dem Able Tasman Memorial, von dem man eine wunderschöne Aussicht hat, steigt die Stimmung wieder und auch der Regen hört auf. Nun besuchen wir noch die Te Waikoropupu Springs, die größte Süßwasserquelle Neuseelands und die angeblich reinste der Welt.
Maren Sender (17) gehört zu den drei Dorstenern, die in Neuseeland an der Weltmeisterschaft im Einradfahren teilnahmen. In loser Folge berichten die drei in unserer Kolumne über ihre Erlebnisse am anderen Ende der Welt.

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