Strom wird ab 1. April teurer
17.03.2009 | 21:14 Uhr 2009-03-17T21:14:00+0100Siegen. (hgs) Ab 1. April müssen die Stromkunden von RWE Rhein-Ruhr pro Kilowattstunde 1,55 Cent mehr bezahlen – das kündigte die Geschäftsführung des RWE Rhein-Ruhr Netzservice während einer Pressekonferenz in Siegen an.
Die durchschnittliche Mehrbelastung betrage rund 4,51 Euro pro Monat – bei einem Jahreverbrauch von 3 500 Kilowattstunden, so RWE-Vertriebsleiter Michael Stangel.
Freuen können sich allerdings die Kunden, die sich im vergangenen Jahr für die dreijährige Treuestromgarantie entschieden haben. „Wir bieten für Kurzentschlossene, die sich bis zum 31. März für den Pro-Klima Tarif entscheiden, ebenfalls noch eine Preisstabilität bis 2011 an”, versicherte Stangel.
Millionen für effizienteres Netz
„Für die Zukunft muss sich das Unternehmen großen technischen Herausforderungen stellen”, betonte Dr. Peter Birkner, seit September technischer Geschäftsführer: „Wir investierten Millionen in ein effizienteres Netzwerk.” Trotz ständiger Forschungs- und Entwicklungsarbeit sei frühestens in zehn Jahren Strom in großen Mengen kostengünstig speicherbar.
Allein in das Netz im Kreis Siegen-Wittgenstein will der Konzern 24,5 Millionen Euro investieren. Bis 2011 sollen zum Beispiel im Kreisgebiet 40 Umspannanlagen erneuert werden. Auf einer Strecke von 16,5 Kilometern werden Freileitungen gegen sicherere sowie leistungsstärkere Kabel ausgetauscht. Dadurch werde das Netzwerk betriebsärmer und leistungsstärker, betonte der Leiter des Regionalzentrums Sieg, Dr. Adolf Schweer.
Das Unternehmen werde sich auch weiterhin kulturell in Stadt und Kreis engagieren, wie beim Festival Kultur Pur oder bei der Nacht der 1 000 Lichter.
Knapp fünf Millionen Euro investierte der Konzern auch in das soziale Projekt „Aktiv vor Ort”. Allein in Siegen seien 24 Maßnahmen durch Spenden und die praktische Mithilfe der 535 RWE-Mitarbeiter unterstützt worden.

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