Sonsbeck kontert Moers eiskalt aus
04.10.2009 | 23:00 Uhr 2009-10-04T23:00:00+0200
Fußball. Im Landesliga-Spitzenspiel lässt der Tabellenführer nichts anbrennen und feiert einen verdienten 4:0-Erfolg.
Der liebe Gott ist Sonsbecker. Denn die 1135 Zuschauer konnten das Fußball-Landesliga Spitzenspiel SV Sonsbeck gegen GSV Moers bei tollem Oktoberwetter genießen - und SVS-Trainer Thomas Geist ein für seine Elf schönes Spiel.
Der Gastgeber als Tabellenführer behielt gegen den Zweitplatzierten nämlich mit 4:0 (2:0) die Oberhand. Und dabei hatte es für die Moerser gar nicht schlecht begonnen.
Der GSV um Coach Georg Mewes machte ordentlich Druck, Sonsbeck verließ sich auf seine gute Abwehr mit dem ruhenden Pol und Defensiv-Organisator Michael Müller. Und die Rechnung ging auf.
GSV-Strohfeuer war nach 15 Minuten verraucht
Nach nur 15 Minuten war das Moerser Strohfeuer verraucht, die Platzherren übernahmen die Partie, wurden mit Konterfußball gefährlich. Und das, obwohl der GSV den Eindruck hinterließ, die klar schnelleren Stürmer zu haben.
Doch was nützt der tollste Eindruck, wenn plötzlich SVS-Angreifer Daniel Beine nach feinem Pass ganz alleine vor GSV-Keeper Dominik Weigl auftaucht. So geschehen in der 23. Minute. Beine ließ Weigl keine Chance: 1:0.
Die entscheidende Szene für das ansonsten faire Spiel gab es allerdings an anderer Stelle: In der 27. Minute foult Meik Kuta Daniel Müller nahe der Mittel- und Außenlinie. Die fällige gelbe Karte blieb aus. Doch Müller war nun angefressen, merkte Kuta vor. Ab jetzt machte der GSV-Neuzugang keinen Stich mehr auf der rechten und später auch auf der linken Angriffsseite. Und nur schlappe drei Minuten später spitzelte Daniel Müller ganz nahe am „Foul-Tatort” dann agressiv aber fair Kuta den Ball vom Fuß, spielte diagonal den tödlichen Pass in die Spitze auf Georg Plachta. Der tauchte – wie Beine beim 1:0 – wieder allein vor Weigl auf und wieder hatte der Keeper das Nachsehen: 2:0 zur Pause.
Beim Wiederanpfiff versuchte Moers nun früh zu stören, Sonsbeck zeigte sich mannschaftlich geschlossen, verlegte sich weiter auf Konter. Und einen schloss Dennis Schmitz in der 68. Minute zum 3:0 ab. Das 4:0 per Foul-Elfmeter (80.) erledigte schließlich Michael Müller. Er ließ dem gestern zu oft allein gelassenen Dominik Weigl auch beim Strafstoß keine Chance.
Der GSV hätte stundenlang weiterspielen können; ein Tor für Moers lag ab Mitte des zweiten Durchgangs nicht mehr in der Oktobersonne.

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