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Schwierige Aufgaben in der Brauerei

30.09.2007 | 15:14 Uhr

Kreuztal-Krombach. (J.Sch.) Einen "Massenanfall von Verletzten" und einen "Großbrand" hatten die Kreuztaler Feuerwehr, die TKS-Werksfeuerwehr und die DRK-Bereitschaft Kreuztal bei ihrer gemeinsamen Herbstübung in der Brauerei zu bewält

Es waren ziemlich umfangreiche Aufgaben, die den Wehrleuten gestellt wurden. Leicht zu beobachten war der Einsatz für die Zuschauer allerdings nicht, denn die Wege waren lang und das Gelände ist groß. So kamen dieses Mal weniger Zaungäste als sonst, um sich das Geschehen aus der Nähe zu betrachten.

Doch die Einsatzkräfte behielten den Überblick. Pünktlich um 13.30 Uhr ertönten die Sirenen, rückten die Wehren und das Rote Kreuz aus. Mit von der Partie: Die Freiwillige Feuerwehr Düsseldorf mit der Komponente Löschwasserrückhaltung - mit der Feuerwehr Düsseldorf-Kaiserswerth verbindet die Kreuztaler über die Jugendfeuerwehr Kreuztal ein freundschaftliches Verhältnis. Nach der Alarmierung trafen die Löschgruppen Buschhütten, Fellinghausen und Osthelden ein.

Der Zug 3 der Werksfeuerwehr Thyssen-Krupp-Stahl und die große Gruppe der Jugendfeuerwehr übernahm die Brandbekämpfung und Menschenrettung im Bereich der Halle H, und richteten eine Atemschutzsammelstelle ein. Die Drehleiter rollte an und half bei der Brandbekämpfung und Menschenrettung. Zur selben Zeit mussten sich Wehrleute aus Ferndorf und Kredenbach noch einem "Gefahrguteinsatz" im Bereich des Laugenlagers widmen - sie dichteten Kanaleinläufe ab und bauten eine Dekontaminationsanlage zur Reinigung auf. Die Einheit der Feuerwehr Düsseldorf übernahm das Auffangen und Rückhalten von verunreinigtem Löschwasser. Ausgearbeitet wurde die Übung durch die Löschgruppe Krombach.

Beim Kameradschaftsabend in der Stadthalle begrüßte Kreuztals Stadtbrandinspektor Berthold Braun neben den Ehrengästen auch zahlreiche Mitglieder der Altersabteilung. Außerdem ehrte die Feuerwehr verdiente Mitglieder: Der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, Michael Sander, überreichte Berthold Braun die Ehrennadel in Silber für seine Verdienste um die Freundschaft und Partnerschaft mit der Feuerwehr Hannover-Buchholz. Weiterhin erhielt Braun auch noch das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 35 Jahre Dienst in der Feuerwehr. Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Dienst bei der Feuerwehr gingen an Heiko Dahm, Henning Dirlenbach, Torsten Fischbach, Ralf-Guido Fortagne, Andreas Giesler, Stefan Knipp, Joachim Groos, Karsten Reh, Sven Rhode, Swen Schneider, Jörg Schweisfurth, Frederik Setzer und Dirk Werthenbach.

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