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Schöne Zeiten - Deutscher Fußball mit Entwicklungsschub

08.09.2013 | 17:53 Uhr

Im Juni 2003 konnte die deutsche Nationalmannschaft, damals noch unter Rudi Völler, nur mit der "Brechstange" und in den letzten Minuten das Spiel auf den den Färöer-Inseln gewinnen - diese Zeiten sind nun vorbei. Es herrscht eitel Sonnenschein im deutschen Fußball-Land. Ein Kommentar.

Am Dienstag spielt die deutsche Nationalmannschaft auf den Färöer-Inseln (20.45 Uhr, live bei uns im Ticker), und gerade diese Partie macht deutlich, welchen Entwicklungsschub der deutsche Fußball in den vergangenen zehn Jahren bekommen hat. Denn das letzte Mal, als die DFB-Profis auf der kleinen Insel kickten, brauchten sie sagenhafte 89 Minuten, um gegen diesen Fußball-Zwerg ein Tor zu erzwingen.

Es war im Juni 2003, es war eine grauenhafte Partie, nach der Rudi Völler einen Satz sagte, den man heute kaum noch nachvollziehen kann. „Gegen einen solchen Gegner“, so der damalige Teamchef, „kann man nicht glänzen, da geht es nur mit der Brechstange.“ Es war so etwas wie eine Bankrotterklärung des deutschen Fußballs.

Diskussion über gefährliche Sicherheitslücken in der DFB-Defensive aufgehoben

DFB-Team besiegt Österreich

Keine Frage, Joachim Löw käme eine solche Einschätzung nicht mehr über die Lippen. Es ist eitel Sonnenschein im deutschen Fußball-Land. An der Qualifikation zur WM in Brasilien zweifelt nach dem 3:0 gegen Österreich niemand mehr, die zuletzt sehr übertrieben anmutende Diskussion über gefährliche Sicherheitslücken in der Defensive ist aufgehoben und der alten Erkenntnis gewichen, dass eine deutsche Nationalelf beinahe immer zulegen kann, wenn der Ernstfall da ist.

Die Mannschaft steht auch ohne Mats Hummels und Bastian Schweinsteiger stabil, was einmal mehr bestätigt, dass Joachim Löw ein riesiges Reservoir an großartigen Kickern zur Verfügung steht. Für den Bundestrainer kommt es jetzt darauf an, dieses Potenzial auch zu nutzen. Holt er in Brasilien endlich den heißbegehrten Titel hat er sich diese Vertragsverlängerung, über die jetzt unnötigerweise schon verhandelt wird, redlich verdient.

Artur vom Stein



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