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RWO-Trainer Luginger hat beim KSC die Qual der Wahl

25.10.2009 | 10:11 Uhr
RWO-Trainer Luginger hat beim KSC die Qual der Wahl

Oberhausen. Durch die Rückkehr von Kapitän Benjamin Reichert eröffnen sich RWO-Trainer Jürgen Luginger für die Partie Sonntag beim Karlsruher SC deutlich mehr Wahlmöglichkeiten bei der Aufstellung. Offen ist, für welche er sich entscheidet.

Gut fünf Monate nach seiner Verletzung im Spiel beim MSV Duisburg könnte es für Benjamin Reichert so weit sein. Er steht für das Spiel beim Karlsruher SC (Sonntag, 13.30 Uhr) im Kader und rechnet sich Chancen aus, eingesetzt zu werden. Ob das so sein wird, ließ Trainer Jürgen Luginger Freitag offen. Dass RWO nach Baden reist, um von dort was Zählbares mitzubringen, steht jedoch fest.

Karlsruhe hinkt Erwartungen hinterher

Es ist weniger die Kopfballstärke, sondern die Schnelligkeit, die Oliver Petersch (r.) auszeichnet. (Foto: imago)

Denn die Elf von Trainer Markus Schupp ist den hohen Erwartungen bisher nicht gerecht geworden. Mit gerade einmal drei Toren im Wildparkstadion hinkt der Bundesliga-Absteiger den eigenen Ansprüchen weit hinterher. Dass die KSC-Sturmmisere weiter Bestand hat, könnte auch zur Aufgabe für Benjamin Reichert werden – im defensiven Mittelfeld für Daniel Gordon oder in der Innenverteidigung für Marinko Miletic oder Thomas Schlieter. Die beiden letztgenannten erwischten gegen St. Pauli nicht ihren besten Tag, doch das gesteht der Trainer beiden zu: „Sie haben in den Spielen zuvor so stark agiert, das kann nicht immer klappen.”

Petersch und Schmidtgal dürften gesetzt sein

Außer dieser möglichen Änderung behält sich Luginger (wie immer einen unausgesprochenen) Positionswechsel vor. Wird sich zeigen, bislang neigte Luginger bei der ersten Elf in keinem Mannschaftsteil zu Experimenten. Wahlmöglichkeiten hat er bei dem derzeitigen 18-Mann-Kader ohnehin nicht viele. Gegen die schnellen Karlsruher Außen dürften Oliver Petersch und Heinrich Schmidtgal gesetzt sein. Im Sturm führt immer noch kein Weg an Ronny König und Mike Terranova vorbei, dahinter hat Moritz Stoppelkamp zuletzt spielerisch als auch mit dem Tor gegen die Hamburger überzeugt.

Markus Kaya dürfte trotz seiner nicht immer überzeugenden spielerischen Leistungen wegen seines Einsatzes und seinem Auge für gefährliche Situationen ebenfalls noch unantastbar sein. Doch in einer anderen RWO-Variante ist bei einer möglichen (gelbbedingten) Spielpause Kayas eine Doppelsechs mit Gordon/Reichert denkbar. Genauso könnte Kaya vor den beiden als Stoppelkamp-Ersatz spielen. Durchaus machbares Positionsgeschacher, doch Experimente ohne Not sind des Trainers Sache nicht. Luginger will bei RWO-Ballbesitz schnell auf Offensive umschalten und die Lücken in der KSC-Abwehr finden – in der Defensive macht er die Schwächen der Gastgeber aus.

Felix Luz macht große Fortschritte in der Reha

Die Reise nach Karlsruhe tritt auch Mike Tullberg an. Fehlen werden Timo Uster, der in zwei Wochen wieder ins Training einsteigen könnte sowie Tim Kruse (Achillessehnenbeschwerden), der sich selbst Ende November als Rückkehrtermin ins Team gesetzt hat. Erfreuliches gibt es von Felix Luz zu berichten. Der macht in der Reha so gute Fortschritte, dass er Anfang November an der Landwehr erwartet wird. Luz nimmt sich erstmals eine Wohnung in Oberhausen – und demonstriert damit guten Willen, ins Team zu finden.

Peter Voss



Kommentare
25.10.2009
12:53
RWO-Trainer Luginger hat beim KSC die Qual der Wahl
von derweiswas | #2

Toi,Toi,Toi,Viel Glück, Alles Gute

von Ikke

25.10.2009
11:31
RWO-Trainer Luginger hat beim KSC die Qual der Wahl
von silberrueckenwolff | #1

Viel Glück heute den Jungs.

Forza RWO

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