RWE will in Münster bestehen
22.10.2008 | 20:02 Uhr 2008-10-22T20:02:00+0200Essen. Die Rot-Weissen werden am Sonntag selbstbewusst nach Münster reisen, wo die Preußen inzwischen gegen Verl ihre erste Saisonniederlage kassiert haben. Markus Kurth ist angeschlagen, Dennis Bührer hat Grippe.
Es gibt sie, die Lichtblicke in der Tristesse der 4. Liga. Und auf einen solchen dürfen sich die Fans der Rot-Weißen nun freuen. Am kommenden Sonntag (14 Uhr) läuft RWE bei Preußen Münster auf. Ein Vergleich voll prickelnder Tradition, aber auch die aktuelle Tabellensituation ist nicht ohne. Die Essener sind Dritter mit nur einem Punkt vor den Gastgebern, die am vergangenen Spieltag ziemlich überraschend und unglücklich die erste Saisonniederlage mit dem 0:1 gegen Verl kassiert haben.
Pleite könnte motivieren
Dieses Missgeschick wird die Münsteraner zweifelsohne wurmen. Die Pleite könnte nun zusätzlich motivieren, sie könnte eine Trotzreaktion fördern, aber auch verunsichern. Schließlich hat die Mannschaft ihren Status, ungeschlagen zu sein, verloren. "Ehrlich gesagt, darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht", sagt RWE-Trainer Michael Kulm gewohnt pragmatisch. Doch man hört heraus, dass der 5:0-Triumph über Wormatia Worms wieder mehr Sicherheit gegeben hat. "Wir wollen in Münster nicht nur bestehen", sagt Kulm. "Wir wollen auch erfolgreich bestehen."
Und dann blickt der Coach noch einmal zurück auf die furiosen 90 Minuten am vergangenen Freitagabend gegen Worms. "Da haben wir mal wieder eine recht gute Partie gezeigt. Das wurde allerdings auch Zeit." Die Reaktion der Spieler auf die zuvor dürftigen Vorstellungen sei in Ordnung gewesen. "In der Offensive haben wir so agiert, wie ich mir das vorgestellt habe." Die Nachlässigkeiten in der Defensive, die Worms nicht zu nutzen wusste, seien ebenfalls angesprochen worden. "Die dürfen wir uns gegen Münster so nicht erlauben."
Gegner intensiv beobachtet
Viermal hat RWE den nächsten Gegner beobachtet. Das Fazit: Münster ist eine eingespielte Mannschaft, die hinten gut steht und schnell auf Offensive umschalten kann. Wie ein effektives und gefährliches Angriffsspiel auszusehen hat, hat Rot-Weiß gegen Worms demonstriert. Das ging mitunter ruckzuck. Allerdings muss Trainer Michael Kulm möglicherweise seinen Paradesturm ändern. Routinier Markus Kurth hat einen leichten Faserriss im Oberschenkel. "Sein Einsatz wird sich wohl erst am Sonntag vor dem Spiel entscheiden."
Dennis Bührer liegt mit einer Grippe im Bett. Er soll aber am Freitag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. "Auf ihn würde ich nicht gerne verzichten", gesteht Kulm.
Noch Zeit braucht dagegen Michael Lorenz (Innenbandriss). "Er macht gute Fortschritte", sagt Michael Kulm. "Manchmal ist er mir schon fast zu ehrgeizig." Frühestens aber wird der Mittelfeldspieler am übernächsten Samstag gegen Mainz 05 II dabei sein.

11:45
NIE MEHR DRITTE LIGA, NIE MEHR NIE MEHR!
11:46
Stimmt.
Das war nichts bei den Preußen
Viel mehr hat der BVB aber auch nicht auf die Kette bekommen!!!
Also immer schön ruhig bleiben!!!
17:52
das war ja nichts bei den preußen
08:42
Also Worms darf man ja garnicht überbewerten.Die spielten ja 1 Klasse schlechter.Die Abwehr stelle ich auch wieder mal fest,ist nicht unser Prunkstück.Da finde ich muss noch viel dran gearbeitet werden.Die wackelt ja enorm!!!!Und Münster ist nicht Worms.Schätze die stärker ein!!!Sollte aber die Abwehr da besser aussehen.Dann werden wir die 3 Punkte auch einfahren.
08:05
Mit den Rot-Weissen haben wir bislang alles durchlebt. Von himmelhoch jauchzend über na ja bis grottenschlecht. Münster ist ein Schlüsselspiel. Wird dies gewonnen, so sehe ich echte Chancen ganz oben mit zu mischen. Solche Siege würden vor allem den jungen Leuten das nötige Selbstvertrauen geben. Hier gibt es noch Defizite.
22:06
ich sehe das ähnlich wie kingsizewolf, das spiel gegen worm offenbarte auch extreme schwächen in der abwehr,- trotzdem tat dieser sieg gut und man kann mit einem besserem gefühl nach münster fahren...
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13:17
Wenn ich den Artikel lese, muss ich feststellen, dass der Sieg gegen Worms doch ziemlich überbewertet wird. Worms war nicht die Übermannschaft, die RWE vor die Wand gespielt hat. 0 Punkte und 4 Tore in der laufenden Saison sprechen nicht gerade für einen Klasse-Gegner. Andere Mannschaften der Liga werden die Spielweise der Rot-Weissen wie gegen Worms nicht zulassen. Trotzdem bin ich davon überzeugt, das RWE mit großem Siegeswillen am Sonntag das Spiel in Münster gewinnen kann. Aber es ist leider bei den Rot-Weissen schon immer so, dass sie nach 1-2 guten Spielen meistens einbrechen. Ich hoffe nicht, dass ich am Montag hier an dieser Stelle lesen muss, warum alles nicht so gut gelaufen ist. Glückauf RWE