"Rückrunden-Meister" Eintracht will heute feiern
07.05.2010 | 18:24 Uhr 2010-05-07T18:24:00+0200
Hagen. Eine Woche nach den Bundesliga-Basketballern feiern am heutigen Samstag ab 22 Uhr im Feuervogel auf dem Elbers-Gelände die Handballer des VfL Eintracht Hagen.
Die Basis für gute Laune will das Regionalliga-Team zuvor in der Sporthalle Helfe legen, wo man um 19.30 Uhr zum Saisonabschluss die HSG Rheinbach-Wormersdorf empfängt.
Den inoffiziellen Titel „Rückrunden-Meister” hat der VfL Eintracht schon vor dem letzten Spieltag sicher. Ob man noch mehr feiern kann, entscheidet sich vor allem anderswo. Nur wenn Spitzenreiter TuS Wermelskirchen daheim gegen die SG Schalksmühle/Halver und der Tabellenzweite OSC Rheinhausen bei Schlusslicht Bayer Dormagen II verlieren, haben die zwei Punkte hinter dem Spitzen-Duo rangierenden Hagener sogar noch Chancen auf den „echten” Meistertitel. Voraussetzung ist natürlich ein eigener Sieg gegen die HSG Rheinbach-Wormersdorf. „Eigentlich dürfte da nichts mehr passieren”, ist VfL-Trainer Michael Wolf skeptisch, was Patzer der Konkurrenz angeht: „Aber wenn doch, würden wir uns natürlich schwarz ärgern, wenn wir unsere Hausaufgaben nicht erledigen.”
Die Vorbereitung auf die letzte Partie unter seiner Leitung bestritt das Trainergespann Wolf/Dirk Maruska darum mit der gebotenen Ernsthaftigkeit. Zumal der VfL Eintracht das Hinspiel beim Tabellen-Drittletzten Rheinbach-Wormersdorf mit 23:26 verlor. „Das war eine der schwärzesten Stunden der Saison”, erinnerte sich Wolf nur ungern, „da haben wir gegen eine offensive Deckung kein Mittel gefunden.” In Rheinbach fehlte Patrick Lütgenau, wie die Hagener überhaupt - so Wolf - nur Punkte gelassen hätten, wenn ein Akteur aus dem Trio Lütgenau - Niclas Pieczkowski - Marc Oberste - nicht dabei war.
Heute in Helfe sind die Gastgeber wahrscheinlich bis auf Jan-Niklas Richter komplett, auch wenn Oberste und Björn Minzlaff grippebedingt im Training fehlten. Vor der „VfL-Handball-Night” will man gegen den Aufsteiger, der im 19-jährigen Rückraumschützen Tobias Schwolow (schon 201 Tore) seinen stärksten Akteur hat, so nichts anbrennen lassen. Für Wolf, Maruska, den zu Tusem Essen wechselnden Pieczkowski und den zum PSV Recklinghausen zurückkehrenden Thomas Brannekämper wird es der letzte Einsatz für den VfL Eintracht sein. Und Wolf gibt zu: „Ein bisschen Wehmut schwingt mit.”

19:30
Trainer Wolf hat einen tolle Saison mit seiner Mannschaft hingelegt.Ist schon komisch,das er trotzdem geht.Alles Gute Herr Wolf!!