Rot-Weiß Oberhausen: Kleinster Etat, große Wirkung
28.05.2009 | 18:35 Uhr 2009-05-28T18:35:00+0200
Oberhausen. Der imponierende neunte Tabellenrang des SC Rot-Weiß Oberhausen in der 2. Fußballbundesliga gewinnt im Vergleich mit der Konkurrenz noch an Bedeutung. RWO startete nach zwei Aufstiegen als Neuling. RWO stellte vom Marktwert her die preiswerteste Mannschaft.
RWO nahm den Wettbewerb mit dem geringsten Etat auf. RWO stand in der Gunst der Zuschauer auf dem drittletzten Rang. RWO kam mit 42 Punkten und 35:54 Toren durch die 34 Runden.
Nach elf Siegen, neun Unentschieden und 14 Niederlagen war der Klassenerhalt perfekt. Neunter, das ist der beste Stand unter den vier Aufsteigern. Vom Schlusslicht an drei Spieltagen blieben die Kleeblätter unbeeindruckt. Rang acht war die beste Position.
Von den 42 Punkten wurden 28 in Heimspielen geholt - mit acht Siegen, vier Unentschieden, fünf Niederlagen. Das war Rang zehn. Auswärts gelangen drei Siege, fünf Unentschieden und neun Niederlagen mit 17:32 Toren und 14 Punkten. Damit lag RWO auf dem 10. Platz.
Ziemlich gleichmäßig kamen die 42 Punkte zustande. Hinrunde: sechs Siege, zwei Unentschieden und neun Niederlagen, 17:31 Tore und 20 Punkte - mit dem 13. Platz. Rückrunde: fünf Siege, sieben Unentschieden und fünf Niederlagen, 18:23 Tore und 22 Punkte ergaben den neunten Tabellenplatz - genau wie der Endstand.
Mit jeweils 0:4 bezog RWO die höchsten Niederlagen - gegen die Spvgg. Greuther Fürth und beim Aufsteiger FSV Mainz 05. Das 3:1 beim Mitaufsteiger Rot-Weiß Ahlen blieb der höchste Gewinn.
Weitere beachtliche Erfolge: 2:1 gegen den 1. FCK, 2:1 gegen Mainz 05, 2:1 beim FC Augsburg - und das 1:1 beim 1. FCK. Der Klassenerhalt war am vorletzten Spieltag geschafft, obwohl RWO in der Rückrunde acht Spiele in Serie ohne Sieg registrierte.
Das 27er Aufgebot präsentierte nach dem letzten Spieltag einen Wert von 6 986 500 Euro (Durchschnitt 258 749). Das ist unter den 18 Vereinen der letzte Rang. Gesamtwert aller Profis in den 18 Klubs: 274 164 500 Euro (540 758).
In der Tabelle der Zuschauer liegt RWO auf Platz 16 - mit 118 318 (6842). Das ist für den Verein Rekord seit 1974. Krösus ist der 1. FC Kaiserslautern mit 584 952 (34 409) vor dem 1. FC Nürnberg 570 258 (33 549).und TSV München 1860 mit 478 300 (18 131), insgesamt: 4 814 737 (15 734). Zum Vergleich die 1. Bundesliga: Borussia Dortmund zog allein 1 272 460 (74 851) Zuschauer an.
Die Trefferquote von 35:54 (minus 19) deckt Schwachstellen auf. Nur Absteiger SV Wehen-Wiesbaden (21) und FSV Frankfurt (34) erzielten weniger Tore. Mit sieben Treffern liegt Markus Kaya bei RWO an der Spitze – vor Mike Terranova 6 und Christoph Nöthe 5. Die Torjägerkrone ging mit 16 Treffern an ein Trio
Kein RWO-Spieler war in allen 34 Spielen über 3060 Minuten eingesetzt. Mike Terranova und Daniel Embers waren in 33 Spielen am Ball. Dimitrios Pappas, Thomas Schlieter, Markus Kaya und Tim Kruse liefen 32 Mal auf. Ohne Einsatz blieben Torwart Jonas Daumeland und Timo Westphal.
RWO zählt zu den fairsten Mannschaften. Leider kassierte beim 0:0 in Wiesbaden Thomas Schlieter die einzige gelb-rote Karte. Das Spiel wurde zudem für Christoph Semmler zum Albtraum. Der Torwart musste im 14. Spiel seinen Posten Sören Pirson übergeben. Der gelbe Karton wurde in dieser Saison 63 Mal RWO-Spielern präsentiert, darunter an Kaya (neun Mal) und an Pappas (sechs).

22:48
Was ihr geleistet habt , war wirklich etwas großes !!!
Ich hoffe das es für die nächste Saison auch reichen wird ( wird seeeeehr schwer) , freue mich auf 2 tolle Begegnungen mit meinen Zebras - und die Idioten mit dem bengalischen Feuer - die lassen wir draußen!!!
Glück auf vom Zebra :-)
23:23
Gemeinsam waren wir stark genug. Fans und Mannschaft alles soll bleiben wie es ist.
Glück auf dem RWO...