Rot-Weiß Oberhausen empfängt den Meister
17.05.2009 | 12:00 Uhr 2009-05-17T12:00:00+0200
Oberhausen. Nach vier Jahren im Fußballunterhaus hat der SC Freiburg wieder den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Sonntag, 14 Uhr, ist die Mannschaft aus dem Breisgau letzter Gast der Saison 2008/09 von RWO im Stadion Niederrhein.
Der SC Freiburg ist nicht zu verwechseln mit dem Freiburger FC. Als der SCF in den niedrigen Klassen spielte, stand der FFC vor dem Aufstieg in die Bundesliga. Das war 1969 und klappte nicht. RWO verlor zwar im Möslestadion 1:3 (Tor Lothar Kobluhn). Im dramatischen Rückspiel reichte den Kleeblättern das 0:0 zum Aufstieg.
Achim Stocker (73) ist der Mann, der den SC Freiburg nach vorn brachte. Er beendete 2007 für viele überraschend die Ära Volker Finke, der von 1991 bis 2007 als Cheftrainer erfolgreich war. Sein Nachfolger Robin Dutt (44) führte das international besetzte Team erst auf den 5. Platz in der 2. Bundesliga und jetzt zum Aufstieg.
Unglückliche RWO-Niederlage im Hinspiel
Mit dem Kader von 25 Spielern und vier Co-Trainern wurde der SCF seiner Rolle als Aufstiegsfavorit während der gesamten Saison gerecht. Das Team stand stets an der Spitze auf den Plätzen eins bis drei. Das Hinspiel am 17. Dezember 2008 verlor RWO vor 11 000 Zuschauern ein wenig unglücklich mit 1:2 (1:0). Thomas Schlieter war der Torschütze beim Gast.
Auswärts musste der SCF manchen Punkt quittieren: 2:2 beim VfL Osnabrück, 0:1 in Aachen, 0:2 beim 1. FC Nürnberg, gar 0:4 beim FC Ingoldstadt, 1:1 bei der Spvgg. Greuther Fürth, 0:2 beim 1. FC Kaiserslautern und 0:2 beim MSV Duisburg. Alle Verluste steckte der SCF klaglos weg und verfolgte selbstbewusst sein Ziel Aufstieg.
Im Stadion Niederrhein setzte RWO den Freiburgern wiederholt die Grenzen auf: 1986/87 mit 2:0, 1987/88 mit 2:1, 2002/03 mit 1:0. Zwischenzeitlich gab es am 28. November 1987 einen 5:0-Sieg für RWO. Das Siegerteam: Kurt Kowarz, Edmund Malura, Florian Grothe, Manfred Dubski (Ingo Pickenäcker), Ulrich Bittorf, Konrad Eickels, Dennis Strich, Detlef Krella, Heinrich Gorka, Detlef Dezelak (Rudolf Decker). Tore Dezelak (2), Krella (2) und Gorka. Trainer waren Hans Werner Moors (RWO) und Jörg Berger (SCF).
Heiko Butscher (28) und Ömer Toprak (19) sind die Freiburger mit dem höchsten Marktwert von je 2,0 Mio. Euro. Für Daniel Schwaab (19) sind 1,8 Mio. Euro notiert. Der U21-Nationalspieler wechselt per 1. Juli zu Bayer 04 Leverkusen. Sportdirektor Dirk Dufner: „Wir bekommen eine ordentliche Summe aus Leverkusen als Ablöse.” Bei den letzten Transfers buchte Freiburg 4,1 Mio. Einnahmen und 1 180 000 Euro Ausgaben, damit einen Überschuss von 2 920 000 Euro. Gutes Geschäft und Aufstieg, das zeugt von Markt- und Fachkenntnissen.
Andreas Glockner, Abiturient, Zivildienstleistender, Spieler der 1. und 2. Mannschaft, nennt mehre Gründe für den Aufstieg: Disziplin, niemand hob ab, gegenseitige Unterstützung, Aufstieg nie aus den Augen verloren. Neben Fußball - unter anderem mit den Herren II in der Regionalliga und den Frauen in der Bundesliga - wird beim SCF Tennis angeboten. Mitgliederzahl 2295.
21:32
Alle Achtung Nachbar
Tolle Aussage. So müssten alle Fans hier im Revier denken. was wäre der Ruhrpott ohne die Kleinen wie RWO oder RWE.
Derbys sind allemal besser als gegen Tus Koblenz oder Wehen zu spielen.
Morgen muss auch mal der RWO Glück haben, um den Klassenerhalt zu schaffen.
Glück auf dem MSV und erst Recht dem RWO...
19:14
*respekt* an den nachbarn!
sowas mal von euch zu hören, damit ihc hätte ich nun nicht gerechnet. dann drücken wir euch auch mal die daumen! auf ein neues doppel-derby nächstes jahr in liga zwei :)
grüsse von nebenan ^^
13:45
Mit der Leistung vom letzten Dienstag bei meinen Zebras braucht ihr euch mal gar nicht zu verstecken - bettelt nur nicht wieder 25 Min. um ein Gegentor - habt ja gesehen - könnte dann auch fallen...
Ich wünsche mir das ihr morgen die nötigen Punkte holt , damit wir nächste Saison wieder 2 schöne Derby`s haben - aber ohne bengalisches Feuer bitte!!!
Auf geht`s RWO - ihr macht das schon!!!
Gruß vom Nachbar :-)
Glück auf