Rosenmontagszüge ohne Probleme - aber nachher gab's Schlägereien
05.02.2008 | 17:32 Uhr 2008-02-05T17:32:14+0100Schönau/Lennestadt. "Die Karnevalsumzüge in Saalhausen und Schönau verliefen aus polizeilicher Sicht ohne Probleme", freute sich gestern Polizeispresse-Sprecher Matthias Giese. ...
... Einzige "Ausrutscher": Körperverletzungen nach dem Karnevalsumzug am Nachmittag in Schönau und ein Betrunkener vor der Sauerland-Halle in Altenhundem. Wie jedes Jahr sicherten die Beamten die Zugwege ab und führten gemeinsam mit dem Kreisjugendamt so genannte Jugendschutzkontrollen durch. Auch dabei gab es keine größeren Auffälligkeiten.
"Unruhig", so Giese, wurde es allerdings nach Ende des Zuges in Schönau. Dort gerieten sich am Nachmittag mehrere Narren, die überwiegend erheblich unter Alkoholeinfluss standen, an verschiedenen Stellen in die Haare. Die Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Beteiligten fanden in der Nähe des Festzelts und einer Gaststätte an der St. Elisabeth-Straße statt.
Die Betrunkenen schlugen überwiegend mit Fäusten aufeinander ein. Doch in einem Fall wurde auch ein Bierglas benutzt. Bei einer weiteren Schlägerei soll Pfefferspray unter den Streitenden eingesetzt worden sein. Die leichteren Verletzungen unter den Beteiligten wurden teilweise von den DRK-Helfern vor Ort behandelt.
Die Polizei nahm insgesamt fünf Anzeigen wegen Körperverletzung auf und sorgte mit der Präsenz von mehreren Streifenwagen-Besatzungen dafür, dass sich die Lage gegen 18.30 Uhr beruhigte.
An der Sauerlandhalle in Altenhundem konnte sich ein betrunkener 29-Jähriger nicht benehmen. Er hatte bereits am frühen Abend bei der "Rosenmontagsdisco" in der Halle mehrere Gäste angepöbelt und war daraufhin vom Sicherheitsdienst vor die Tür gesetzt worden.
Da der Mann aber immer wieder vor der Halle erschien, wurde schließlich die Polizei gerufen. Mehrfache Platzverweise der Beamten nutzten jedoch nichts, und so musste der Uneinsichtige gegen 22.45 Uhr in Gewahrsam genommen werden. Der Betrunkene wurde nach seiner Ausnüchterung gestern Morgen wieder entlassen.

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