"Reise durch die Zeit" förderte viele Talente
20.06.2007 | 09:25 Uhr 2007-06-20T09:25:48+0200Meggen. (ebe) "Am Anfang war es chaotisch", erinnert sich Beate Herrmann an den Start des Projektes vor ca. 9 Monaten.
Jetzt, am Ende, waren alle zufrieden. Im Rahmen der Ganztags-Betreuung setzte die freischaffende Künstlerin Beate Herrmann aus Altenvalbert an der Franziskus-Grundschule ein kunstpädagogisches Konzept um. Gestern wurden die Ergebnisse vorgestellt.
Ergänzend und zur Unterstützung des Ganztagsangebots der Schule bot Herrmann einmal pro Woche eine 90-minütige, freilwillige Kunst-AG an. Gefördert wurde die AG vom Land (Initiative Kultur und Schule) und von der Stadt. Schnell bildete sich eine 14-köpfige, altersgemischte und interkulturelle Schülergruppe, die sich unter dem Projekttitel "Eine Reise durch die Zeit" auf das "Abenteuer Kunst" einließ.
Gestern wurden die Werke in einer kleinen Ausstellung gezeigt. Die Kinder malten in verschiedensten Techniken nicht nur Motive aus verschiedenen Epochen, sondern setzten sich auch mit den historischen Gegebenheiten der verschiedenen Jahrhunderte inhaltlich auseinander. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. "Mal, was in dir steckt", war die Devise. Die Kinder sollten "aus dem Bauch" raus ihre Ideen umsetzen, ohne Schulstress und Notendruck. Herrmann: "Die Kinder haben hier die Chance, ihre Persönlichkeit zu stärken."
Aber auch die frei schaffende Künstlerin selbst profitierte von dem Projekt: "Kinder sehen und denken anders, der Austausch mit den Kindern ist für mich eine große Motivation, bringt mit neue Frische", so Herrmann.
Auch Schulleiter Siebert war voll des Lobes für das Projekt. Ein ähnliches soll im nächsten Jahr angeboten werden. Dann geht es um "Kunst mit Alltagsmaterialien".

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