Rainer Schorlau mit Bestzeit beim Hamburg-Marathon
30.04.2009 | 17:12 Uhr 2009-04-30T17:12:00+0200
Eva Kuhnert mit starkem Debüt bei schwierigen Bedingungen / Erst windstill, dann sehr warm
Soest. Mit zehn Teilnehmern war der Langlaufverein Marathon Soest beim „Möbel Kraft-Marathon” in Hamburg am Start. Sie hatten sich im Vorfeld auf diesen Frühjahrsklassiker intensiv vorbereitet — besonders die Trainingsgruppe um Joachim Perschke. Allerdings spielten die äußeren Bedingungen nicht mit.
Beim Start herrschte Windstille. In der zweiten Hälfte des Rennens kam die Sonne dann voll durch und es wurde bei drückender Schwüle sehr warm. Den zahlreichen Zuschauern an der Strecke und der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Die Läufer/innen hatten damit schwer zu kämpfen. Das Tempo herausnehmen und Pausen besonders an den Getränkeständen waren die Folge. Keine guten Voraussetzungen für die Debütanten Eva Kuhnert und Endrik Wegner. Der schon erfahrene Rainer Schorlau schraubte seine Zielzeit um einige Minuten zurück und kam so mit zwei fast identischen Marathonhälften in neuer persönlicher Bestzeit von 3:09,04 Stunden ins Ziel. Im Halbmarathon zeigte die Uhr 1:33,06 Stunde. „Mein erster Lauf, wo ich zum Schluss noch etwas drauf gehabt habe”, sagte er im Ziel. Eva Kuhnert wurde bei ihrem Debüt von Joachim Perschke begleitet. In der temperaturmäßig günstigeren ersten Hälfte lag sie mit 1:48,08 Stunde noch klar unter einer Endzeit von 3:40 Stunden, aber bei Kilometer 30 war derAkku leer und sie legte bei den folgenden Getränkeständen jeweils ca. eine Minute Trinkpause ein. Nach 3:45,24 Stunden war sie zwar erschöpft, aber glücklich im Ziel. Ein starkes Rennen, trotz der um ca. zwölf Minuten schwächeren zweiten Hälfte, lief Dagmar Ricken, die in 3:54,33 Stunden ihre persönliche Bestzeit aus 2007 nur um eine Sekunde verfehlte. Ebenfalls noch unter vier Stunden mit 3:59,15 Stunden blieb Ehemann Karl-Heinz sowie Thomas Clasing und Thomas Edler. Der zweite Debütant Endrik Wegner hatte gleich eine Zeit unter vier Stunden anvisiert und lief mit der Halbmarathonzeit von 1:52,31 Stunde zu schnell an, brach aber in der zweiten Hälfte stark ein. Aber auch er hielt durch und war nach 4:18,19 Stunden im Ziel.
Ergebnisse im Überblick:
Frauen: 312. Eva Kuhnert (73. W40; 3:45:24 Std.); 507. Dagmar Ricken (91. W45; 3:54:33 Std.); 1821. Christina Klasing (373. W45; 4:39:53 Std.).
Männer: 666. Rainer Schorlau (186. M40; 3:09:04 Std.); 3540. Joachim Perschke (120. M55; 3:45:27 Std.); 4983. Thomas Clasing (576. M50; 3:56:54 Std.); 5207. Thomas Edler (1108. M45; 3:58:19 Std.); 5357. Karl-Heinz Ricken (628. M50; 3:59:15 Std.); 6328. Michael Rademacher (312. M55; 4:08:45 Std.); 7341. Endrik Wegner (1713. M40; 4:18:19 Std.).

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