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Post-Filiale findet neue Bleibe

29.12.2011 | 17:45 Uhr
Post-Filiale findet neue Bleibe
Die Post und Schreibwaren Köhler eröffneten gestern eine neue Filiale an der Limbecker Straße 9-11. Foto: Jochen Linz

Lütgendortmund.   Lütgendortmund.Er blitzt noch. Sein leuchtendes Gelb wirkt wie ein Magnet. „Gerade eben ist der neue Briefkasten außen an unserem Geschäft angebracht worden“, freut sich Christiane Hoppe, Geschäftsführerin der vor 80 Jahren gegründeten Buchhandlung Köhler. Rechtzeitig zur gestrigen Eröffnung der neuen Post-Filiale in der Limbecker Straße 9 - 11.

Er blitzt noch. Sein leuchtendes Gelb wirkt wie ein Magnet. „Gerade eben ist der neue Briefkasten außen an unserem Geschäft angebracht worden“, freut sich Christiane Hoppe, Geschäftsführerin der vor 80 Jahren gegründeten Buchhandlung Köhler. Rechtzeitig zur gestrigen Eröffnung der neuen Post-Filiale in der Limbecker Straße 9 - 11. Vorgestern wurde die alte Filiale an der Werner Straße 1 geschlossen. „Der bisherige Filialbetreiber hat sich anderweitig entschieden“, sagt Martin Wittrock, Gebietsleiter der Deutschen Post in Dortmund. „Wir hatten schon lange in Lütgendortmund keine eigene Filiale mehr.“ Bundesweit gebe es noch zwei Zweigstellen des Gelben Riesen. „Alle anderen Filialen hat die Postbank übernommen.“ Dort bietet das Unternehmen auch Post-Service an. Diese Dienste können die Lütgendortmunder künftig unter einem Dach mit dem bekannten Schreibwarengeschäft Köhler in Anspruch nehmen. Brief- oder Paketmarken, Einschreiben oder Packsets – alles kein Problem für die fünf neuen und teils „alten“ Mitarbeiter. „Die meisten haben wir von der alten Filiale übernommen“, erklärt Christiane Hoppe. Das kommt den Kunden zugute. Denn: „Auskünfte zu Produkten und Service gehören ebenso zum Angebot der Post-Filiale“, weiß Gebietschef Wittrock. In den ersten Tagen steht den Mitarbeitern noch ein Post-Experte für spezielle Fragen zur Seite.

Standort sichergestellt

Geschäftsführerin Hoppe verspricht sich vom Post-Service mehr Laufkundschaft für das Schreibwarengeschäft und die Buchhandlung. „Früher hatten wir in diesem Raum die Lotto-Annahme und den Zeitschriften-Verkauf.“ Im März sei umgebaut worden. „Seitdem wurde der Raum als Lager und Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter genutzt.“ Früher hätten die Kunden zunächst in Zeitungen gestöbert oder ihren Lottoschein abgegeben, um dann die Runde durch die Regale mit Schreibwaren und Büchern zu drehen. Darauf hofft Hoppe auch jetzt. Von der neuen Geschäftsbeziehung will auch die Deutsche Post profitieren: „Die Filiale im Einzelhandel hat neben den verbesserten und kundenfreundlichen Öffnungszeiten einen weiteren Vorteil“, heißt es in der Pressemitteilung. Sämtliche Postdienstleistungen und auch der Postbank-Service – Giro und Sparen – können zusammen mit Einkäufen „schnell und bequem an einem Ort“ erledigt werden. Die neue Post-Filiale hat montags bis freitags von 8.30 bis 18.30 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Und damit die Lütgendortmunder über das neue Angebot auch informiert sind, haben Christiane Hoppe und ihr Team eine alte Postkutsche organisiert. Hoch auf dem gelben Wagen geht es mit drei Pferden im Gespann durch Lütgendortmund. Anders als zu Zeiten, als auf diese Weise tatsächlich Briefe und Pakete transportiert wurden, ist die Mitfahrt kostenlos gewesen.

Sebastian Schulte

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