Peter Zelßmann hat die Qual der Wahl
24.07.2008 | 19:17 Uhr 2008-07-24T19:17:13+0200Salchendorf. (mag) Bezirksligist Germania Salchendorf steht vor einem personellen Umbruch. Erfahrene Spieler haben den Verein verlassen, eine ganze Reihe neuer Gesichter ist hinzu gestoßen. ...
... "Wir haben das Team weiter verjüngt", freut sich Trainer Peter Zelßmann.
Diese Verjüngung sei das Anliegen der sportlichen Leitung gewesen. Die Germanen blicken zuversichtlich nach vorne und wollen im oberen Tabellendrittel mitspielen. "Wir haben uns zielgerichtet verstärkt", glaubt Trainer Zelßmann, dass das Team gegenüber der Vorsaison (7. Platz) stärker geworden ist.
Mit Torhüter Denis Albayrak (SV Rothemühle), Andreas Schäfer (TSV Weißtal), sowie den Morina-Brüdern Petrit und Astrit (TuS Erndtebrück) ist ein Quartett hinzu gekommen, das über Erfahrung aus höheren Klassen verfügt. Martin Koniuszewski (VfL Klafeld-Geisweid) und Robert Sobczyk (RSV Eiser-feld) kommen von Bezirksliga-Konkurrenten. Daneben vergrößert eine Reihe von A-Jugendlichen den Kader. "Vor allem Lars van Velsen, Simon Becker und Luca D'Aloia hinterlassen einen sehr guten Eindruck", nennt Zelßmann ein junges Trio, das schon eng im Team integriert sei.
Verlassen haben den Verein Routinier Thomas Stauf und Michael Pena-Wirth (beide SV Netphen), wobei letz-terer bereits seit einem halben Jahr nicht mehr für die Germanen aktiv war. Alberto Sanchez beendet seine Fußballer-Karriere, Marcel Vitt zieht sich wegen einer beruflcihen Weiterbildung zurück.
"Die Erfahrung dieser Spieler wird nicht auf Anhieb auszugleichen sein", weiß der Trainer. Das ist aber nicht so schlimm. "Unser Ziel ist es, die Mannschaft mittelfristig zu festigen."
Zelßmann erwartet eine starke Liga, vor allem wegen der Olper Klubs. "Es gibt fünf, sechs Teams, die ein sehr gutes Niveau verkörpern. Da wollen wir reinstoßen."
Die vielen Neuzugänge haben den Kader allerdings aufgebläht. 26 Spieler bewerben sich um einen Platz in der ersten Mannschaft. Nun gilt es für den Trainer, eine Auswahl zu treffen. Dies soll in der nächsten Woche geschehen. 18 Mann sollen dann übrig bleiben.
"Natürlich wird es Härtefälle geben", sagt Zelßmann, aber jeder Spieler habe Gelegenheit gehabt, sich zu zeigen. Außerdem können sich die, die es nicht schaffen, über die Reserve-Mannschaft empfehlen. Denn die spielt bekanntlich auch nur eine Klasse tiefer.

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