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Generationen von Schülern...

Peter Bursch - "Godfather of Guitar"

21.03.2008 | 10:53 Uhr

Duisburg. Man kann behaupten, dass jeder, der sich irgendwann in seinem Leben einmal mit Gitarrenunterricht beschäftigt hat, Peter Bursch kennt.

Video

Er wird nicht umsonst als "Gitarrenlehrer der Nation" bezeichnet. Seine Veröffentlichungen gelten als die populärsten, auch über die Grenzen Deutschlands hinaus.

"Von kinderleicht bis ganz schön schwierig", wurden ungefähr 15 verschiedene Gitarren- und Songbücher von Peter Bursch veröffentlicht. Es gibt Songbooks zu Weihnachtsliedern bis hin zu "Rock Gitarre Spezial für Aufsteiger".

Inzwischen gibt es sogar eine DVD, mit einer Spieldauer von 117 Minuten.

1968 gründete er die "Bröselmaschine", einer der ersten Rockbands in Deutschland. Die Musiker stammten alle aus Duisburg und Umgebung. Bereits seit 1969 ist er Dozent für Gitarre an verschiedenen Instiutionen.

Als Musikjournalist hat er sich bei vielen Fachzeitschriften einen Namen gemacht. Renommierte Blätter wie "Metal Hammer" oder der "Musikexpress" schätzen seine Erfahrung.

Die "All Stars" sind ein Weihnachts-Projekt

Video

Die "All-Star-Band" gehört zur Duisburger Kulturszene, wie keine zweite Band.

Dieses Musikprojekt findet regelmässig, traditionell vor Weihnachten, in Duisburg statt, mit steigender Beliebtheit.

Seit 1991 wirkt er außerdem an der Inszenierung der Rock-Theater-Spektakeln zu den jährlichen Kulturwochen "Duisburger Akzente" mit.

Die größte Auszeichnung ist wohl das Signature-Modell, einer von Peter Bursch und der amerikanischen Gitarrenfirma Martin entwickelte Gitarre. Als erster Deutscher kam ihm diese Ehre zuteil.

Wir durften Peter Bursch in seinem Haus in Duisburg besuchen. Ehefrau Marita bewirtete uns mit Kaffee und Keksen und auch Haushund "Bärbel" begrüßte uns schwanzwedelnd und freute sich über Streicheleinheiten.

Gemütlich ist es im Hause Bursch man kann sich gar nicht sattsehen an den vielen Büchern, den exotischen Zupfinstrumenten und dem Interieur.

Runder Geburtstag 2009

Kaum zu glauben, dass Peter Bursch im nächsten Jahr 60 Jahre alt wird! Schon vor mehr als 20 Jahren habe ich Auftritte von ihm gesehen und ich schwöre, er ist kein bisschen älter geworden.

Video

Wenn er von seiner Arbeit berichtet, sieht und spürt man seine Begeisterung.

Wir sind sicher, noch viele weitere Generationen werden in Zukunft von ihm lernen, vielleicht sogar übers Internet?

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Beatrix Gutmann, Michael Osterhaus

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Kommentare
22.03.2008
16:22
Peter Bursch - Godfather of Guitar
von Fender-Fan | #12

Auch in habe nach seiner Methode das Gitarrespielen erlernt. Es ist ja wohl eine Auszeichnung, als erster Deutscher ein Signature-Modell von Martin zu bekommen. Es gibt kaum jemanden, der erfolgreicher ist, in Deutschland. Daran lässt sich nicht rütteln. Ausserdem kommte er unglaublich sympathisch rüber.

22.03.2008
15:18
Peter Bursch - Godfather of Guitar
von Designschwelm | #11

@ lepomania:

Naja, vielleicht liegt es bei mir daran, dass ich mich von vorn herein nicht nur mit und durch Peter Bursch hab unterrichten lassen. Ein Könner bin ich sicher nicht auf der Gitarre - wie gesagt ist Bass mein Hauptinstrument - aber ich wage mal zu behaupten, dass ich ohne die Erfahrung aus Peters Büchern nicht der Bassmann geworden bin, der ich heute bin. Ergo war es für mich eine wunderbare Ergänzung.

Allerdings kann ich Deine Kritik - wenn es den Kritik ist - durchaus nachvollziehen.

22.03.2008
11:30
Peter Bursch - Godfather of Guitar
von Leo Silesius | #10

Peter Bursch - Godfather of Guitar

Eine ekelhafte Überschrift!

22.03.2008
05:23
Peter Bursch - Godfather of Guitar
von gimma | #9

DER Gitarrenpapst

21.03.2008
17:15
Peter Bursch - Godfather of Guitar
von walker25 | #8

Habe 1974 mehrere Kurse von Peter Bursch an der VHS-Duisburg besucht. Kann nur sagen einsame Spitze.

21.03.2008
12:20
Peter Bursch - Godfather of Guitar
von lepomania | #7

@pepemusik
ich will ja gar nicht lästern. Peter Bursch hat mit seinen Büchern grossen Erfolg. Und den gönne ich ihm auch. Zu der Zeit, als er mit den Büchern anfing gab es nichts vergleichbares. Er hat Recht, wenn er in dem Video davon spricht, dass es in jener Zeit fast nur klassische Literatur gab. Und die war pädagogisch schrecklich, und achten keinen Spass.

Peter Bursch hat es verstanden diese Marktlücke zu bedienen, und hat sich damit seinen Namen gemacht.

Es gibt solche Schüler -und das sind viele, die wollen gar nicht mehr als Akkorde schrammeln und Liedbegleitung. Für die ist die Bursch Methode genau das Richtige. Auch ist es so, dass für diese Schüler eine grössere Gruppe das richtige Lernumfeld ist. Ich denke z. B. an die vielen Volkshochschul - Gitarrenkurse.

Es gibt aber auch Musikschulen. Und die verfolgen ganz andere pädagogische Zielsetzungen. Nämlich eine umfassende Instrumentalausbildung. Bei uns sind VHS und Musikschule sogar in einer gemeinsamen Verwaltung untergebracht. Ich finde es gut, wenn sich Institutionen ergänzen, und die unterschiedlichen Zielsetzungen für den Gitarrenunterricht sind geradezu exemplarisch.

Mittlerweile gibt es sehr viel pädagogische Gitarrenliteratur, die den Anspruch verfolgt eine kontrollierte Technik systematisch aufzubauen. Vieles davon ist gut, und macht auch Spass.

Meine Schüler lernen Noten von der ersten Stunde an, und haben trotzdem Spass. Sie wissen auch warum das wichtig ist: Wie wollen sie denn begreifen, was z. B. der Sxophonist gerade macht, mit dem sie in einer Band spielen wollen, wenn sie keine Noten lesen können?

@Designschwelm

Mich freut, dass es Dir so nicht gegangen ist.
Ich unterrichte Gitarre seit über zwanzig Jahren, und habe sicher mehrere tausend Schüler gehabt. Es kommt immer wieder vor, dass sich Schüler vorstellen, die jahrelang z. B. mit Bursch Literatur, VHS-Kursen u. Ä. verbracht haben. Den fehlenden systematischen Aufbau einer kontrollierten Technik haben sie durch den intuitiven Einsatz von Kraft über lange Zeit unbewusst ersetzt. Wenn dies über lange Zeit so geht, dann entwickelt sich eine beton feste Technik. Und dann ist es für Lehrer und Schüler sehr, sehr schwer dagegen anzugehen.

Auch bei der rechten Hand gibt es solche Defizite. Im Anfänger - Unterricht achte ich penibel z. B. auf korrekten Wechselanschlag. Regelmässig kommt angesichts dessen, dass der Aufmerksamkeit der Schüler zu vieles gleichzeitig abverlangt wird dazu, dass Fehler rechts gar nicht wahrgenommen werden, weil ja der richtige Ton klingt. Das ist für den Bursch - Schüler vollkommen egal.
Wenn aber der später einmal virtuose Literatur spielen, dann fliegt er heute an der einen Stelle beim Üben raus. Weil er fleissig ist korrigiert er das und hat morgen das Ergebnis an einer Stelle herauszufliegen, die gestern klappte. Ursache: Unkontrollierte Wechselanschlagfehler. Und das sind sie, die typischen Bursch - Schüler, die nach Jahren des Übens noch Fragen haben, die ihnen Peter Bursch nicht beantwortet. - Oder warum kommen die sonst plötzlich in die Musikschule

21.03.2008
11:42
Peter Bursch - Godfather of Guitar
von Designschwelm | #6

Am 24.12.1982 bekam ich meine erste Gitarre, nachdem ich vorher schon ein wenig auf meinen Aria Pro 2 Bass gespielt hatte. Zur Gitarre bekam ich noch eines der ersten Bücher von Peter Bursch mitgeliefert. Fortan nervte ich meine Eltern mit schräg klingenden Akkorden. Es folgten weitere Bursch-Bücher und ich glaube, dass ich mich durch insgesamt drei oder vier Werke gearbeitet habe. Mein Hauptinstrument wurde der Bass, aber dank Peter Bursch bin ich immer noch gut in Übung und habe nicht vor, irgendwann mal das Gitarrenspiel an den Nagel zu hängen. In diesem Sinne geht mein Dank an Peter, der es geschafft hat, mir mit seinen Büchern den Einstieg leicht zu machen.

......und über betonfeste Hände hat sich mein späterer Gitarrenlehrer nicht beschwert. Eher das Gegenteil war der Fall :-)

21.03.2008
11:42
Peter Bursch - Godfather of Guitar
von PepeMusic | #5

Man kann über die Methode natürlich lästern, aber Fakt ist, dass es viel weniger Gitarrenspieler gäbe, hätte Peter Bursch die Bücher nicht rausgebracht. Zudem habe ich es oft erlebt, dass die Bücher einen dermaßen großen Reiz entwickeln können, dass die Spieler über kurz oder lang in einen richtigen Gitarrenkurs gehen. Ich habe beinahe acht Jahre lang in einem Musikgeschäft mit hauseigener Musikschule gearbeitet und konnte diese Beobachtung sehr häufig machen.

21.03.2008
11:13
Peter Bursch - Godfather of Guitar
von Ingolf | #4

Der Dalai Lama der Gitarre.

21.03.2008
11:08
Peter Bursch - Godfather of Guitar
von Katharina.Borchert | #3

Cool. Auch ich hab natürlich damals meine Familie mit meinen Gitarrenkünsten gequält (von einem Mangel an Talent zu sprechen wäre euphemistisch) und hatte mehrere Bursch-Bücher.

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