Schreibershof
Pelletheizung für Grundschule
21.04.2010 | 04:00 Uhr 2010-04-21T04:00:00+0200Drolshagen. Die Grundschule Schreibershof erhält eine Pelletheizung. Dazu nimmt die Stadt Drolshagen 56 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II. Dies beschloss der Ausschuss Stadtentwicklung einstimmig.
Drolshagen. Die Grundschule Schreibershof erhält eine Pelletheizung. Dazu nimmt die Stadt Drolshagen 56 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II. Dies beschloss der Ausschuss Stadtentwicklung einstimmig.
Zunächst sollte die alte Ölheizung im Altbau durch eine neue Ölheizung ersetzt werden. Hierfür waren 35 000 Euro bereitgestellt worden. Das Ingenieur-Büro Bieker (Herpel) wurde dann mit einem Wirtschaftlichkeitsvergleich beauftragt.
Und im Ergebnis favorisierte das Büro eine Pelletheizung, wie Robert Dornseifer dem Ausschuss mitteilte. „Es ist nicht immer so, aber hier passt es”, betonte der Diplom-Ingenieur. Gründe seien die bessere CO 2-Bilanz des Biomassebrennstoffs und die günstigeren Pellets, gerade vor dem Hintergrund zu erwartender steigender Öl-Kosten. Zwar sind die Investitionskosten für eine Pelletheizung im Vergleich zur Ölheizung deutlich höher, doch relativiert sich dies. Nach zehn Jahren seien die jährlichen Kosten etwa gleich, langfristig sei die Pelletheizung günstiger.
Bei der Finanzierung fließen jetzt 21 000 der eingeplanten 478 000 Euro für die energetische Sanierung an der Gräfin-Sayn-Schule Drolshagen in die neue Pelletheizung in Schreibershof, so dass die dort vorgesehenen 35 000 Euro entsprechend auf die benötigten 56 000 Euro aufgestockt werden können.
„Es ist positiv, endlich einmal auf diese Art der Heizung zurückgreifen zu können”, sagte Andreas Wigger (CDU). „Ich bin ein bisschen ein Öko-Fan. Es ist gut, dass wir da den Einstieg schaffen”, so Burkhard Rath (UCW). Stefan Dörr (UDW) sprach von „einem bedeutenden Ereignis für Drolshagen”. Die UDW freue sich sehr, dass die Stadt jetzt auf erneuerbare Energien setzt. Pro Jahr können immerhin 22 Tonnen CO 2 eingespart werden.

07:13
56.000€ für eine Heizung in einer Grundschule, die derzeit schon nur noch von 88 Schülern besucht wird !!!
Wenn die Schüler aus dem Dumicketal zur Grundschule Drolshagen, und Schreibershof Grundschule Hützemert befördert würden könnte man die Grundschule Schreibershof schließen !! Somit hätten Drolshagen und Hützemert dann auch für die nächsten noch geburtenschwächeren Jahrgänge eine bessere Auslastung.
Politik ist, wenn man kurz vor den Wahlen Geschenke verteilt, egal was es kostet.