Basketball-Bundesliga:
Ohne Turek verschläft Phoenix Hagen Start in Frankfurt
07.03.2010 | 21:24 Uhr 2010-03-07T21:24:00+0100Hagen. Start verschlafen, erste Halbzeit klar verloren, nach der Pause immerhin Kampfgeist und Moral bewiesen. So lässt sich der gestrige Auftritt des Basketball-Bundesligisten Phoenix Hagen bei den Skyliners in Frankfurt zusammenfassen. Am Ende stand ein 89:76 (54:31)-Erfolg der Hessen.
Die Chancen der Freyer-Schützlinge waren schon am Samstag gesunken. Da knickte Center John Turek im Training um, was nichts Gutes für sein Mitwirken einen Tag später in der Ballsporthalle verhieß. Gestern machte sich der Amerikaner zwar mit warm, musste dann aber abwinken. Heute wird sich die medizinische Abteilung näher mit seiner Verletzung beschäftigen. Aufbauspieler Michael-Hakim Jordan fehlte wegen seines Muselfaserrisses noch.
Von den Akteuren, die vor 4880 Zuschauern gestern in der Ballsporthalle aufliefen, waren einige anscheinend trotz der nachmittäglichen Spielzeit nicht ganz wach. „Am Anfang hat die Aggressivität gefehlt, die die Spieler nach der Pause gezeigt haben”, so erklärte Ingo Freyer die Überlegenheit der Skyliners nach der Hagener 2:0-Führung durch Jonathan Kale. Pascal Rollers erster Dreier zum 5:2 war für die Hessen das Startsignal, über 14:7, 17:9 und 23:11 strebten sie der 32:18-Führung nach dem ersten Viertel entgegen. Im zweiten Spielabschnitt wuchs Frankfurts Vorsprung schnell auf 20 Punkte an (40:20/13.).
„Man kann nicht sagen, dass wir nachlässig verteidigt haben. Die Frankfurter haben ihre Sache auch sehr gut gemacht, die Dreier getroffen, wenn sie nicht frei waren”, erkannte der Phoenix-Coach die individuelle Klasse des Tabellenfünften an. Wodurch die eigene Leistung am Ende aufgewertet wurde, denn die zweite Halbzeit gewannen die „Feuervögel” nach einem frühen 9:0-Lauf mit zehn Punkten. „Dabei haben die Skyliners ihre Rotation beibehalten”, lag dies laut Freyer weniger an einem Frankfurter Nachlassen im Gefühl des sicheren Sieges als an der Steigerung seiner Mannschaft.
Ein 35:24-Übergewicht bei den Rebounds - und dies ohne Turek und mit einem noch grippegeschwächten Bernd Kruel - spricht für Hagener Kampfgeist. Die Wurfquote dagegen war mit 40,4 Prozent mau. Quentin Pryor zum Beispiel traf bei sieben Versuchen keinen Dreier. „Wenn wir etwas besser getroffen hätten, wäre hier mehr drin gewesen”, haderte Ingo Freyer.
Skyliners: Doliboa (14, 5 Rebounds), Labovic (12, 100% Freiwurfquote), Roller (18, 3/5 Dreier), Franke, Allen (17, 7 Rebounds), McKinney (6), Fisher, Robertson (11), Moyer (9, 3 Rebounds), Jenkins (2). Phoenix Hagen: Pryor (6, 9,1% Wurfquote, 7 Rebounds, 0/6 Dreier), Griffin (15), Malte Schwarz (2), Jonusas (14, 4 Ballverluste), Fleetwood (4), Kruel (11, 87,5% Freiwurfquote, 5 Rebounds), Alijevas (4), Kale (20, 13 Rebounds).
Viertel: 32:18, 22:13, 17:19, 18:26. Teamstatistik: 57,1:40,4% Wurfquote, 9/21:6/26 Dreier, 16/20:24/29 Freiwürfe, 24:35 Rebounds, 23:10 Assists, 5:5 Steals, 12:15 Ballverluste, 3:1 Blocks.

20:02
wenn man sich den kommentar von den Skyliners
ansieht hatten wir super glück das die Skyliners
im 2/4 2 gänge zurückgeschaltet haben.wir haben ja wieder so super gespiel weiter so 2 liga kommt
17:06
wenn schon der Stammcenter verletzt ist, dann muß ich auch mal einem Nachwuchsspieler vertrauen oder wofür sitzt D. Spohr das ganze Spiel nur auf der Bank, Herr Freyer ? Sie sind mit Ihrem Latein schon lange am Ende. Die friesische Art ( oder Arroganz ) kommt in Hagen nicht an !!
08:03
Die Presse anscheinend auch nicht....
22:37
alle merken es. nur die verantwortlichen nicht ;-)!
22:16
jadann, hatte ich noch vergessen: der abstieg naht und keiner merkt es!
22:15
jadann, ein guter analysator dieser freyer, leider immer nur nach dem spiel, das kann jeder!!! helfen würde wenn er seine analysen mit der eigenen truppe beim spiel umsetzen könnte. er kann es einfach nicht mehr denn er redet einfach nur noch blödsinn (in allen artikeln zu lesen).