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Noch einmal Härtetest für Phoenix

07.04.2011 | 23:22 Uhr

Hagen.Zwei Wochen vor Saisonschluss unterziehen sich die Bundesliga-Basketballer von Phoenix Hagen noch einmal einem Härtetest. Zwei schwere Auswärtsspiele binnen weniger als 48 Stunden stehen an. Heute wird ab 19.30 Uhr in Frankfurt bei den Skyliners gespielt, Sonntag geht es nach Braunschweig, wo um 17 Uhr die New York Phantoms Gastgeber sind.

Was auf sein Team zukommt, darüber informierte sich am vergangenen Wochenende Phoenix-Trainer Ingo Freyer ganz aktuell. Beim Pokal-Final-Four-Turnier in Bamberg nahm er die beiden nächsten Gegner unter die Lupe.

Etwas überraschend besiegte der Bundesliga-Fünfte Braunschweig den Tabellenzweiten Frankfurt im Halbfinale mit 82:77, bevor sich die Niedersachsen im Endspiel den Bamberger Gastgebern nur knapp mit 66:69 geschlagen geben mussten. „Braunschweig hat eine unglaublich routinierte Mannschaft“, kam die starke Gegenwehr im Pokalfinale gegen Deutschlands in dieser Saison bisher beste Mannschaft für Ingo Freyer nicht überraschend.

Heute, Freitag,  indes steht erst einmal das Kräftemessen mit den Skyliners aus Frankfurt an. Deren bester Akteur, Aufbauspieler DaShaun Wood, führt mit 19,1 Punkten in Schnitt die Bundesliga-Korbschützenliste an. „Er ragt aus dem Frankfurter Team heraus“, sagt Freyer. „Ihn müssen wir stoppen - aber das wollen alle anderen Teams auch.“

Phoenix: Basketballkrimi gegen Frankfurt

Bei Phoenix kommt heute erschwerend hinzu, dass David Bell weiterhin fehlt. Der US-Guard und beste Phoenix-Schütze (16,2 Punkte pro Spiel) ist zweieinhalb Wochen nachdem ihm eine Warze unter der Fußsohle entfernt wurde, immer noch nicht einsatzfähig. „Erst hieß es, er könne wahrscheinlich schon in Düsseldorf wieder spielen, aber die Wunde heilt einfach nicht“, kann man laut Ingo Freyer nur abwarten. Auch Dominik Spohr wird nach einer Grippe heute nicht dabei sein. „Frühestens am Sonntag wieder“, so der Übungsleiter der Feuervögel. Was Doppellizenzspieler Thomas Reuter in Frankfurt zu ein paar Praxisminuten verhelfen könnte. Der 19-jährige Flügelspieler verdiente sich für seine Trainingsleistungen ein Extralob.

Gegner Frankfurt hat sich gegenüber dem 90:85-Hinspielsieg in Hagen mit US-Flügelcenter Chris Moss und dem kanadischen Flügelspieler Jevohn Shephard verstärkt. Nicht mehr dabei ist Jermaine Bucknor, der im Hinspiel mit 19 Punkten Topscorer der Hessen war, gefolgt vom finnischen Flügelcenter Kimmo Muurinen (16) und Wood (15). „Wir haben damals gut mitgehalten“, erinnert sich Ingo Freyer, „in Frankfurt gehen wir aber als klarer Außenseiter ins Spiel.“ Was einen Sieg umso schöner machen würde.

Rainer Hofeditz

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