Noch auf der Suche
04.12.2009 | 17:00 Uhr 2009-12-04T17:00:00+0100Trainer Ewald Lienen ist bei den "Löwen" noch auf der Suche nach der richtigen Formation. RWO baut darauf, dass das noch etwas dauern kann.
Im nächsten Jahr feiern die Münchener „Löwen” ihren 150. Geburtstag. Eigentlich wollte man den mit dem Aufstieg in die Erste Liga feiern. Danach aber sieht es zurzeit gar nicht aus. Trainer Ewald Lienen ist es seit seinem Arbeitsantritt im Mai noch nicht gelungen, aus der nominell stark besetzten Truppe eine Einheit zu formen. Dem neu formierten Kader fehlt es an Konstanz. Starken Auftritten wie bei den Heimsiegen gegen Fürth und Duisburg (je 3:1) oder dem 1:0 in Bielefeld stehen enttäuschende Auftritte wie die 2:3-Niederlage in Frankfurt gegenüber. Auch beim jüngsten 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf verspielten die „Löwen“ eine 2:0-Führung. Immerhin: Sie sind seit zwei Spielen ungeshclagen.
Mit Platz 15 sind die „Löwen” dennoch weit hinter ihren Planungen zurück. Fünf ihrer sieben Auswärtspartien haben die 60er verloren und dabei elf Tore kassiert. Das Problem der Münchner liegt in der Defensive, hier hat Lienen noch nicht die richtige Mischung gefunden. Abwehrchef Radhouene Felhi ist nach einer Grippe wieder ins Training eingestiegen, für ihn dürfte der Georgier Mate Ghvinianidze weichen, so dass Felhi neben Routinier Torben Hoffmann die Innenverteidigung bilden dürfte. Außen spielen Antonio Rukavina und Jose´ Holebas, der mit vier gelben Karten vorbelastet ist. Mittelfeldmann Stefan Aigner könnte nach seiner Gelb-Rotsperre wieder ins Team rücken, für ihn müsste Charilao Pappas (nicht verwandt und verschwägert) weichen. Vornbe sollen es Benjamin Lauth und der in Oberahsuen nicht völlig unbekannte Sascha Rösler richten.
Das Ziel der Lienen-Elf ist es, selbst die Akzente zu setzen. „Wir müssen versuchen, unsere Angriffe abzuschließen, damit wir anschließend in die eigene Ordnung zurückkehren können.” Fast alle Gegentore seien nach Ballverlusten im Aufbau passiert, wenn die Ordnung verloren ging.

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