Näher dran und mittendrin - im Zoom Gelsenkirchen
15.02.2010 | 13:37 Uhr 2010-02-15T13:37:56+0100Die Tierwelt in Alaska ist so vielfältig wie das Land selbst. Im weiten Landesinneren durchstreifen Rentierherden die Tundra und Elche die Taiga, inmitten üppiger Wälder fischen mächtige Kodiak-Braunbären in den Flüssen nach Lachsen.
Nach einem in Europa einzigartigen Zoo-Konzept leben die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, in dem sie sich nahezu frei bewegen können. Ohne sichtbare Barrieren begegnen sich Tier und Mensch.

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Die Zucht in Gefangenschaft sorgt für einen Überschuss an Tieren. Babys sind nämlich Kassenmagneten und ziehen massenweise Besucher an, die zusätzlich zum Eintrittsgeld auch noch Geld in den Geschenkeshops und Snackbars der Zoos ausgeben.
Zoos können vielleicht größere und feudalere Anlagen bauen, aber es sind und bleiben doch Gefängnisse. Viele Verbesserungen sind eher kosmetischer Art und dienen eher den Besuchern als den Tieren. Die meisten Tiere in Gefangenschaft leiden unter Frustration und Langeweile. Anstatt Millionen darauf zu verschwenden, Unmengen an Tieren einzusperren, sollten wir uns für die Erhaltung und Wiedereinrichtung dessen einsetzen, was wir Menschen den Tieren genommen haben: ihren ursprünglichen Lebensraum.