Nach perfektem Spieltag hat Phoenix bessere Karten
23.03.2010 | 15:17 Uhr 2010-03-23T15:17:00+0100Hagen. Der 28. Spieltag der Basketball-Bundesliga lief perfekt für Phoenix Hagen. Nach dem eigenen (überlebens)-wichtigen 70:68-Sieg beim Tabellennachbarn Giants Düsseldorf unterlagen mit Paderborn, Gießen und Trier auch die übrigen Konkurrenten im Abstiegskampf.
Dort rückte das Feld nun sehr eng zusammen, im spannenden Saisonfinale haben die Hagener nun wieder bessere Karten.
Zwei trainingsfreie Tage - und eine ausgelassene Feier bei der 4. Hagener Basketball-Party-Nacht - hatten sich die Phoenix-Spieler in Düsseldorf verdient. Mit einem Lauf um den Hengsteysee beginnt heute Morgen die Vorbereitung für den mit dem schweren Spiel am Sonntag bei den Eisbären Bremerhaven startenden Saison-Endspurt, dem Phoenix nun auch angesichts des Restprogramms weitaus optimistischer entgegenblicken darf. Nur Center John Turek, der nach seinem erneuten Umknicken eigens für das Kellerduell fitgemacht wurde, benötigt noch einen Extratag Pause. Grundsätzlich hat der knappe Erfolg kräftig als Stimmungsaufheller gedient. „Es ist doch schön, welchen Unterschied ein solches Spiel macht”, staunte Co-Trainer Steven Wriedt.
Das Glück, dass die Hagener bei den letzten beiden Düsseldorfer Würfen zweifellos auch hatten, hatten sie sich nach Ansicht von Cheftrainer Ingo Freyer auch verdient. „Wir haben uns selten auf ein Spiel so vorbereitet, wie in den letzten zwei Wochen auf dieses”, sagte Freyer, der die Situation mit dem Sieg im Aufstiegsduell vor Jahresfrist beim BBC Bayreuth verglich. „Uns hat in der 2. Liga keiner auf der Rechnung gehabt - bis zum Bayreuth-Spiel”, erinnerte er sich, „jetzt auch nicht. Doch wir sind wieder mittendrin.”
Das auch deshalb, weil man fast alle bisherigen Partien gegen die Konkurrenten gewonnen hat. Gegen Gießen und Düsseldorf hat man den direkten Vergleich mit je zwei Siegen bereits für sich entschieden, auch gegen Trier (Hinspiel 79:77) und Paderborn (79:85) ist dies noch möglich. Den Ligaerhalt hat man also selbst in der Hand. „Wenn wir noch ein oder zwei Spiele gewinnen, sollten wir durch sein”, hofft nicht nur Wriedt.
Restprogramm 14. Lti Gießen 46ers
(28 Spiele, 36 Punkte)
27.3.: EWE Baskets Oldenburg (A) 3.04.: Walter Tigers Tübingen (H)17.4.: ratiopharm Ulm (A) 23.4.: Brose Baskets Bamberg (H) 25.4.: Telekom Baskets Bonn (H)1.05.: Mitteldeutscher BC (A)
15. TBB Trier
(28 Spiele, 36 Punkte)
27.3.: WalterTigers Tübingen (A)5.04.: ratiopharm Ulm (H) 18.4.: Telekom Baskets Bonn (A) 23.4.: Phoenix Hagen (H) 25.4.: Mitteldeutscher BC (H) 1.05.: Brose Baskets Bamberg (A)
16. Giants Düsseldorf
(28 Spiele, 35 Punkte)
28.3.: DB Skyliners Frankfurt (A)3.04.: Alba Berlin (H) 14.4.: EnBW Ludwigsburg (A) 17.4.: Artland Dragons (H) 25.4.: Eisbären Bremerhaven (A)1.05.: BG Göttingen (H)
17. Phoenix Hagen
(27 Spiele, 34 Punkte)
28.3.: Eisbären Bremerhaven (A)3.04.: BG Göttingen (A)5.04.: EWE Baskets Oldenburg (H) 17.4.: EnBW Ludwigsburg (H) 23.4.: TBB Trier (A) 25.4.: NY Phantoms Braunschweig (A)1.05.: Paderborn Baskets (A)
18. Paderborn Baskets
(28 Spiele, 33 Punkte)
27.3.: ratiopharm Ulm (A)7.04.: Telekom Baskets Bonn (H) 17.4.: Mitteldeutscher BC (A) 23.4.: DB Skyliners Frankfurt (H) 25.4.: Brose Baskets Bamberg (H)1.05.: Phoenix Hagen (H)

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