2. Fußball-Bundesliga
MSV-Trainer Peter Neururer droht wieder mit Rücktritt
28.09.2009 | 11:54 Uhr 2009-09-28T11:54:00+0200
Duisburg. Der Duisburger Coach Peter Neururer bereitet seinen Abschied beim MSV vor. Die Spieler sollen sich beim Ligaspiel gegen Union Berlin am Freitag anders präsentieren.
Möglicherweise endet beim Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg das Kapitel Peter Neururer am Freitag gegen 20 Uhr. Der Coach der Zebras drohte am Sonntag mit Rücktritt, sollte seine Mannschaft im Spiel gegen Aufsteiger Union Berlin nicht mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem Match bei Rot-Weiß Oberhausen (0:1) aufwarten. „Dann gehe ich sofort zum Präsidenten und ich bin weg”, so der 54-Jährige. Neururer weiter: „Jeder der mich kennt, weiß, dass ich das durchziehe.”
Deutliche Leistungssteigerung gefordert
Gleichwohl hatte Peter Neururer im Saisonverlauf vermehrt öffentlich mit seinem persönlichen Rückzug gedroht – zuletzt vor Ablauf der Transferfrist, für den Fall, dass das Management die Mannschaft durch Verkäufe schwächen sollte.
Bereits am Samstag konfrontierte der Coach die Mannschaft mit diesem Szenario. Zuvor stand eine Laufeinheit auf dem Programm – mit weit erhöhtem Umfang. „Wenn die Spieler schon auf dem Platz kein Engagement zeigen, dann zumindest auf der Laufstrecke”, so Neururer, der nochmals unterstrich, seine Spieler „jetzt nicht mehr schützen zu wollen.”
Einige Profis werden spätestens bei der Kadernominierung für das Spiel gegen Union Berlin den mangelnden Schutz des Trainers spüren. Neururer will das Aufgebot erheblich verändern. Kristoffer Andersen, Olcay Sahan und Nicky Adler überzeugten gestern bei der U 23 in der NRW-Liga. Diese drei Spieler sind nun eine Option für das Berlin-Spiel. „Für die erste Elf”, wie Neururer unterstrich.
Andere Spieler müssen mit einer Zwangspause rechnen. Nach indiskutablen Vorstellungen in Oberhausen zählen Leute wie Chinedu Ede und Caiuby zu den Streichkandidaten. Selbst Änis Ben-Hataria, beim Pokalspiel in Mönchengladbach noch stark, kann sich nicht sicher sein, am Freitag noch zum Kreis der Auserwählten zu gehören.
Insgeheim hofft Peter Neururer auf Stürmer Sandro Wagner. Der Torjäger, der mit einem Kapselschaden am Knie derzeit auf Eis liegt, unterzieht sicham Montag einer Untersuchung. Ursprünglich hieß es, dass Wagner bis zum Spiel gegen Union Berlin nicht fit sein werde. Nun könnte die Genesung doch schneller vorangeschritten sein als ursprünglich gedacht.
Fahrenhorst wieder im Team
Innenverteidiger Frank Fahrenhorst wird am Freitag wieder im Team sein – Neuruer: „Wir haben jetzt gesehen, dass es ohne ihn nicht geht.” Chavdar Yankov, der seit 14 Tagen mit einen Handbruch außer Gefecht ist, war schon beim Lauftraining im Einsatz. Offen ist noch, ob das Risiko überschaubar ist, den Bulgaren mit einem Spezialverband in dem Spielbetrieb zu schicken.
MSV-Chef Walter Hellmich bekannte sich am Sonntag zum Trainer. „Sie wissen, wie ich ticke. Peter Neururer hat gute Arbeit in Duisburg geleistet”, so Hellmich auf die Frage der Redaktion, ob der Coach zur Disposition stehe. Hellmich erwartet aber, „dass nun der Schalter umgelegt wird. Wir brauchen Siege.” Das Debakel von Oberhausen hattte er gar nicht miterlebt. MSV-Aufsichtsratsmitglied Hermann Hövelmann hatte am Freitag anlässlich seines 75. Geburtstages auf die Burg Rheinfels nach St. Goar geladen. Zumindest nach Spielschluss ging die Stimmung an der Loreley vorrübergehend in den Keller. Hellmich weiß, was die Niederlage zu bedeuten hat. Das angepeilte Ziel – Aufstieg in die Bundesliga – rückt weit in Ferne, seit gestern trennen die Zebras nur noch drei Punkte zum Relegationsplatz – zur 3. Liga wohlbemerkt.
Peter Neururer, der das Bekenntnis seines Chefs gelassen zur Kenntnis nahm – „Ich benötige keine Rückendeckung” – will seine Entscheidung am Freitag nicht zwangsläufig vom Ergebnis abhängig machen: „Wenn die Einstellung stimmt, könnte ich auch eine Niederlage akzeptieren.” Ob das Walter Hellmich bei der vierten Pleite in Folge auch so sehen würde, ist eine andere Frage.

12:22
mal ehrlich, Zauberfußball gab es unter Neururer auch nicht zu sehen....gerade in der ersten Zeit stimmten nur die Ergebnisse....
02:05
So isset. Lieber unattraktiv gewinnen als attraktiv verlieren.
00:09
@#99 Unter Funkel hatte wir aber unsere Erfolgreichsten Zeiten in der jüngeren Geschichte. Wenn ich mich recht erinnere waren da 4 Jahre Erstliga Fussball mit 2 achten Plätzen und ein neunten, sowie das Pokalfinale 98. Wir wollen kein Fussball wie Bayern München, sondern wir wollen einfach nur konstant in der ersten Liga spielen. Und da ist meiner Meinung nach Funkel genau der richtige.
20:54
Letzte Saison wurde Neururer gefeiert und jetzt nach 7 spieltagen verflucht. Typisch Duisburg. Sollte Funkel kommen,wird die Arena noch leerer werden durch seinen Antifussball. Hinten dicht und vorne hilft der liebe Gott. Siehe Uerdingen,Köln,Frankfurt etc.
15:29
Pedda komm nach Bochum, ich will dich tanzen sehen !!!!
14:42
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22:11
Wirklich geschickt !!
Verpisst sich um sich dann in Bochum auf die Bank zu setzen !!
Tzzz !!
Als PN der Liebe Gott ist !!
Gibt genug Trainer die den Job genau so gut machen wie er.
Dieses gedrohe nervt nur noch !!
Entweder schieb ab oder motivier die Jungs so das sie endlich wieder Treffen .
Ich wäre für Funkel der ist damals vom Vorstand raus geekelt worden.
Ich fand das Funkel mit einer der besten Trainer wahr beim MSV seit langem.
Und ENDE
21:48
peter for ever!!
bitte bleib´so lange du kannst bei diesem verein.
20:06
Mir fällt dazu noch ein, daß ein gewisser Pierre Litbarski gefeuert wurde weil er geäussert hatte, Ich kann mir vorstellen Union Berlin zu trainieren oder so ähnlich. Vieleich wartet der Verein wirklich das er selbst das Handtuch wirft um einfach Geld zu sparen. Bin mal gespannt auf Freitag.
19:40
P.N. und tschüss