Machelett-Brüder sind Aufstiegs-Ansporn
18.02.2010 | 18:13 Uhr 2010-02-18T18:13:00+0100Hagen. Aufgrund einer Terminüberschneidung steht den Faustballern des TSV Hagen 1860 ein anstrengendes Wochenende bevor. Neben den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga findet auch die norddeutsche Meisterschaft der Altersklasse M35 statt.
Zuletzt hatten die 60er immer auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen verzichtet, da die Spielerdecke zu dünn war. Durch die Rückkehr von Olaf (24 Jahre) und Jörg Machelett (26), die 2004 zum TV Westfalia Hamm wechselten, hat sich die Ausgangssituation jetzt aber geändert, so dass der Aufstieg in die zweite Liga angepeilt wird.
Die beiden antrittsstarken Abwehrspieler konnten in den vergangenen Jahren mit Hamm große Erfolge feiern: Insgesamt sechs deutsche Meisterschaften und ein Europapokalsieg wurden eingefahren. Zudem schaffte Olaf Machelett, der in früheren Jahren bereits für den TSV Hagen U18-Länderspiele absolvierte, im Jahr 2008 den Sprung in die Männernationalmannschaft.
Zusammen mit dem aktuellen Jugendnationalspieler Ruben Schwarzelmüller verfügen die TSVer nun über eine Abwehrreihe, die den höchsten Ansprüchen genügt. Im Angriff dagegen müssen nach wie vor die M35-Spieler aushelfen. Bei den Aufstiegsspielen am Sonntag in Siegen wird Holger Bock mit auflaufen. Unter sechs qualifizierten Mannschaften werden zwei Aufsteiger ermittelt. Neben den Hagenern rechnen sich vor allem TV Kredenbach, Ohligser TV und TuS Essenrode realistische Chancen aus.
Die M35-Senioren treten in Bad Oeynhausen bei den norddeutschen Meisterschaften an. Hier werden sich von zehn Teams nur die beiden besten Mannschaften für die Senioren-DM am 13. und 14. März in Offenburg qualifizieren. Die TSV-Oldies wollen unbedingt in das Finale einziehen, um die Fahrkarten für das nationale Championat zu buchen. Als größte Konkurrenten gelten SV Moslesfehn, Ahlhorner SV, TV Westfalia Hamm und Leichlinger TV.
Am Sonntag werden die TSV-Faustballer telefonisch engen Kontakt zwischen beiden Spielorten halten. Es ist durchaus möglich, dass einige Senioren, falls das Halbfinale erfolgreich überstanden wird, sich auf den Weg nach Siegen machen, um dort zusätzliche Aufstiegshilfe zu leisten.

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