Licht bringt Hoffnung
13.12.2007 | 17:37 Uhr 2007-12-13T17:37:04+0100Olpe. (wp) Die Olper Pfadfinder werden am Sonntag, 16. Dezember, das traditionelle Friedenslicht im Mutterhaus Olpe verteilen. ...
... In und nach der Andacht um 18 Uhr stehen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Laternen bereit, um das Friedenslicht aus Bethlehem als Zeichen der Hoffnung weiterzugeben.
Wie in den Jahren zuvor hat dieses Friedenslicht schon eine weite Reise auf sich genommen. Von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet, wird das Licht zunächst per Flugzeug nach Wien transportiert. Von Wien aus wird das Friedenssymbol am dritten Adventssonntag per Zug im Rahmen einer Stafette durch die Pfadfinder in mehr als 25 Ländern Europas verteilt. So wird das Licht in Deutschland in über 30 zentrale Bahnhöfe getragen: von München bis Kiel, von Aachen bis Görlitz. Schon seit 1994 beteiligen sich deutsche Pfadfinder an der Aktion, die auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle "Menschen guten Willens" weitergegeben werden. So soll an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar werden, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.
Nachdem die Olper Pfadfinder das Friedenslicht nachmittags zunächst am Dortmunder Hauptbahnhof entgegengenommen haben, verteilen sie dieses Licht nach der Andacht in der Stadt Olpe. Anlaufstationen sind u. a. das Kinderhospiz, das Krankenhaus und das Seniorenheim im Gerberweg. Die Pfadfinder laden ein, sich mit dieser Hoffnung beschenken zu lassen und das Friedenslicht weiterzureichen, dorthin, wo gelebt und Menschen begegnet wird.

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