Letztes RWE-Auswärtsspiel in Speldorf
28.04.2011 | 18:24 Uhr 2011-04-28T18:24:00+0200
Essen. Nach der harten vergangenen Woche mit Aufstiegsfeier und Pokalspiel ist Rot-Weiß Essen am Freitag beim VfB Speldorf zu Gast. Trainer Waldemar Wrobel warnt vor der Speldorfer Stärke bei Standardsituationen.
Die zweite Niederlage der Saison wirft Waldemar Wrobel nicht aus der Bahn. Im Gegenteil: Das 1:3 am Ostermontag an der Hafenstraße gegen den FC Wegberg-Beeck ist abgehakt. Und der Aufstieg in die Regionalliga sowieso schon seit zwei Wochen besiegelt. Das soll die Essener allerdings nicht davon abhalten, an die starken Leistungen der vergangenen Wochen und Monate anzuknüpfen.
Regeneration war bei den Rot-Weißen in den vergangenen Tagen allerdings erst einmal angesagt. „Der Akku musste mal wieder aufgeladen werden“, wie es Wrobel ausdrückt. Nach der harten vergangenen Woche mit Aufstiegsfeier und Pokalspiel steht bereits am heutigen Abend das nächste Meisterschaftsspiel in der NRW-Liga auf dem Plan. Rot-Weiß Essen ist beim VfB Speldorf zu Gast. Anstoß im Mülheimer Ruhrstadion ist um 18.30 Uhr.
Wrobel erwartet auf dem Kunstrasenplatz einen starken Gegner. Schon im Hinspiel hatten die Essener ihre Probleme, das Spiel im Georg-Melches Stadion endete 1:1, Timo Brauer erzielte in der letzten Spielminute per Strafstoß den Ausgleich. „Speldorf ist für mich die gefährlichste Mannschaft der Liga, wenn es um ruhende Bälle geht“, sagt der RWE-Coach. „Die haben gute Jungs in der Luft. Da müssen wir höllisch aufpassen.“
Wrobel rechnet mit 2000 bis 2500 Essener Fans, die das letzte Auswärtsspiel der Saison wieder zu einem Heimspiel machen werden. Die Kassen am Stadion öffnen um 16 Uhr, die Stadiontore um 16.30 Uhr. Der Zugang der Essener Anhänger erfolgt ausschließlich über den Gästeeingang an der Friesenstraße.
Der Verein weist darauf hin, dass nur wenige Parkplätze am Stadion zur Verfügung stehen, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird daher empfohlen. Vom Bahnhof Styrum ist das Ruhrstadion in zehn Minuten Fußweg gut zu erreichen. Im Vorverkauf sind bislang rund 700 Tickets über die Ladentheke gegangen.

16:49
#1
Die Feststellungen sind grundsätzlich richtig!
Trotzdem ist diese U23 das sensationellste Team dieser Liga! Mit Saisonbeginn hätte doch niemand einen Pfifferling auf diese Notlösung bei RWE gegeben, umsomehr muß man dem Aufstieg Respekt zollen!
Die nunmehr endlich sachlichen Verantwortlichen bei RWE wissen auch um die gestiegenen Anforderungen im nächsten Jahr und werden die Ziele nicht zu hoch stecken!
10:17
In der Regionalliga wird ein sehr viel rauherer Wind wehen. Da wird man sich auch wieder mit Niederlagen auseinander setzen müssen. Von daher könnte das heute bereits ein kleiner Vorgeschmack werden. Ausserdem konnte man den Punktgewinn im Hinspiel durchaus als unverdient für RWE bezeichnen.