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Laumann neu im Sportfreunde-Angriff

16.10.2008 | 20:36 Uhr
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Siegen. (misch) Fußball-NRW-Ligist Sportfreunde Siegen hat sich mit dem Stürmer Joseph Laumann (25) verstärkt.

Sportfreunde-Trainer Peter Nemeth (links) freut sich über die Verpflichtung von Stürmer Joseph Laumann. Der 25-Jährige war der Wunschspieler des Slowaken.

Der 1,93 Meter große, beidfüßige Fußballer unterschrieb einen Vertrag bis Ende der Saison. Laumann ist ein Wunschspieler von Trainer Peter Nemeth, da er genau den Stürmertyp verkörpert, den die Sportfreunde noch gesucht haben.

Laumann ist der Sohn eines Deutschen, seine Mutter ist Marokkanerin. Joseph selbst wurde am 31. August 1983 in Marokko geboren und kam im Alter von zehn Jahren nach Deutschland. Mittlerweile lebt der ledige Fußballer in Hagen.

Da Laumann vereinslos war, passt er gut in den eng budgetierten Finanzplan der Siegener. Er ist ab sofort spielberechtigt. Der Spieler trainierte bereits seit 14 Tagen mit der ersten Mannschaft, konnte sich aber erst nach längerer Bedenkzeit für die Sportfreunde entscheiden, da er ursprünglich Ambitionen hegte, in einer höheren Klasse zu spielen.

Laumann stammt aus der Jugend der Sportfreunde Oestrich-Iserlohn, spielte dann drei Jahre in der Verbands- und Oberliga für TuS Iserlohn, SpVg Erkenschwick und die Schalker Amateure. Die letzten Stationen für Joseph Laumann waren RW Ahlen, VfB Lübeck und RW Erfurt.

Damit hat Peter Nemeth eine wichtige Alternative mehr im Offensivbereich. Laumann soll dem zuletzt schwächelnden Angriff der Siegener schon am Sonntag (15 Uhr) gegen die Reserve des MSV Duisburg wertvolle Impulse geben. "Wie alle Reserveteams der Profis verfügt auch der MSV über eine gut ausgebildete Mannschaft, die spielerisch einiges zu bieten hat. Da die Erste am Sonntag gegen Ingolstadt spielt, müssen wir abwarten, was Duisburg in Siegen für eine Elf aufbietet", betonte Nemeth.

Auch die Siegener Elf steht noch in den Sternen. Besonders gefährdet ist der Einsatz von Kapitän Timo Schlabach, der an einer schmerzhaften Prelllung laboriert und gestern nicht trainierte. Wäre das Spiel heute, könnte er nicht spielen. Aber bis Sonntag ist ja noch ein wenig Zeit.

Besser sieht es bei Daniel Cartus (Operationswunde) aus. Der Ex-Emdener sei, so Nemeth, auf einem guten Weg. Schon in Hüls hatte Cartus auf die Zähne gebissen.

Ecker auf Sprung Ein Thema für die NRW-Liga könnte schnell Rückkehrer Alex Ecker werden, der im Pokal in Birkelbach 90 Minuten spielte. Nemeth: "Wenn er den Rhythmus findet, kann ich mir das vorstellen."

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