Landesliga-Quartett kickt am Sonntag parallel zu Hause
26.09.2009 | 00:20 Uhr 2009-09-26T00:20:00+0200Staffelleiter Ernst Moos hat es so gewollt: Alle vier Hagener Fußball-Landesligisten treten am achten Spieltag zu Hause an. Und da Klub Team ausweicht, wird am Sonntag parallel um 15 Uhr gekickt. Die Fußball-Freunde haben die Qual der Wahl.
Das einzige heimische Team, das am vergangenen Sonntag einen Dreier bejubeln durfte, war die Elf des Hasper SV. Die Mannschaft von Trainer Jorge Dias verbuchte einen wichtigen 2:1-Erfolg bei Germania Salchendorf. „Wir haben eine ruhige Trainingswoche gehabt und wollen am Sonntag endlich den ersten Heimsieg einfahren”, hat sich der Hasper Übungsleiter für das Spiel gegen den SV Rothemühle vorgenommen. „Ich hoffe, die Verkrampfung löst sich am Sonntag endgültig.”
Nicht mit auflaufen werden in der Bezirkssportanlage außer Rekonvaleszent Daniel Hamann Sven Hallbauer, der mit einem Innenbandriss sechs Wochen ausfällt, und wohl auch Sahin Murat (Adduktoren-Probleme).
Beim SSV Hagen hofft man, dass sowohl Olcay Hastemir als auch die Koreaner Ok und Yang am Sonntag im Ischelandstadion mitwirken können. Alle drei haben Kniebeschwerden, die sie zeitweise zur Trainingspause zwangen. Ins Spiel gegen den starken Aufsteiger Schmallenberg/Fredeburg, der schon dreimal gewonnen hat, gehen die „Roten” nach dem 2:1-Sieg im letzten Heimspiel gegen Rothemühle und dem 1:1 in Werdohl mit Rückenwind.
„Natürlich hoffe ich, dass diese Ergebnisse den Jungs einen Schub gegeben haben”, so SSV-Übungsleiter Siggi Gluch. „Allerdings muss jeder wissen, dass nach wie vor nichts von alleine läuft. Nur wenn alle Spieler an ihre Grenzen gehen, können wir erfolgreich sein.”
Erfolg braucht auch die SpVg Hagen 11, die nach zwei Startsiegen fünfmal in Folge verloren hat. „Wir haben auch zuletzt nicht so schlecht gespielt”, findet Elfer-Trainer Alfredo Pais, „das nötige Quäntchen Glück hat gefehlt, besonders im Abschluss.”
Das muss sich ändern, denn mit Neuling SG Hemer tritt auf der Loheplatz-Asche ein Gegner an, der schon beim SSV Hagen, in Haspe und zuletzt mit 5:1 gegen Hohenlimburg 10 gewonnen hat. Auf der Ausfallliste der Emster stehen nur die verletzten Jannik Bäcker und „Ronny” Ogonda.
Peter Potthof, Trainer des SV Hohenlimburg 1910, will Wiedergutmachung für die 1:5-Schlappe beim Aufsteiger SG Hemer. Doch ausgerechnet am Sonntag gibt der FC Kaan-Marienborn seine Visitenkarte im heimischen Kirchenbergstadion ab. „Das ist für mich der absolute Top-Favorit auf den Aufstieg”, sagt Peter Potthof.
Hinter Marco Grüterich, der an einer Fußverletzung laboriert, steht noch ein dickes Fragezeichen. Definitiv nicht dabei sind Jan Bednarczyk und Ediz Bas.

01:39
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.