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1. FC Kaan-Marienborn...

Kopf-an-Kopf-Rennen geht weiter

15.11.2009 | 22:35 Uhr

Die Spitzenreiter-Position in der Landesliga ist so hart umkämpft wie lange nicht mehr. Da ist der 1. FC Kaan-Marienborn nach seinem 1:0-Heimsieg gegen den Sauerländer Nachbarn SV Rothemühle auch nach dem 14. Spieltag ungeschlagen – und fristet sein Dasein doch „nur” auf dem zweiten Platz.

Nachdem im Fernduell auch der TSV Weißtal einen „Dreier” holte bleibt der 2-Punkte-Abstand zwischen den beiden Siegerländer Mannschaften bestehen. Das Kopf-an-Kopf-Rennen geht also weiter.

Als die Käner gestern nach 92 Spielminuten vor Freude die Arme reckten, hätten sie gleichzeitig auch in den Kunstrasen beißen können. Denn mit Elf gegen Neun in der Schlussphase, einem halben Dutzend hochkarätiger Torchancen, hätte das Team von Trainer Gerhard Noll deutlich mehr aus der Partie ziehen können, als den letztlich mageren 1:0-Sieg.

Dennoch war Trainer Gerhard Noll nach der aufreibenden Partie mehr als zufrieden: „Wir haben in der zweiten Hälfte super gespielt und verdient gewonnen. Wir hätten das Spiel auch gegen elf Gegenspieler gewonnen. Flügelspiel, Abschluss, hinten wenig anbrennen lassen, das hat mir alles sehr gut gefallen. Kompliment an meine Mannschaft.”

Zwei große Aufreger hatte die Partie: In der 30. Minute rempelte Roman Schulzki den konternden Henrik Blecker um, sicherlich alles andere als ein fairer Zweikampf – aber Rot? Doch Schiedsrichter Matthias Gombel (Lüdenscheid) ließ sich nicht beirren und schickte Schulzki vom Platz. Aufreger Nummer zwei in der 88. Minute: Ein Wembleytor? Tobias Wurm setzte den Ball unter die Querlatte der Ball sprang für viele sichtbar hinter die Torlinie – doch das Schiedsrichter-Gespann sah das anders: kein Tor!

Chancen zu einem höheren Sieg hatten die Käner zu Hauf. In der 7. Minute durch Patrick Diehl, in der 23. Minute nach einem Freistoß von Blecker verlängerte Braas und am kurzen Pfosten verpasste Tobias Wurm. Jochen Trilling eilte Minuten später auf Rothemühles Sedat Adiller zu, aber der Schlussmann klärte sicher.

Im zweiten Durchgang erhöhte Kaan den Druck und forcierte sein Fügelspiel. Vor allem über links Henrik Blecker und über rechts der pfeilschnelle Patrick Diehl sorgten immer wieder für Gefahr. Im zweiten Durchgang machte sich auch das Überzahl-Spiel der Noll-Truppe bemerkbar, die immer wieder Löcher in die gegnerische Abwehr riss. Und Kaan wurde für sein Konterspiel belohnt: Nach einem Zuckerpass von Patrick Diehl war Lopez-Catala zur Stelle, eine Drehung und der Ball landete zum 1:0 im Netz.

Als zwei Minuten später nach gelb-roter Karte auch noch Rothemühles Runkel vom Feld musste, spielte Kaan knapp 30 Minuten lang nur noch gegen acht Feldspieler, hatte in der Folge in den Schlussminuten durch Diehl, Wurm, Blecker Chancen über Chancen. Daraus schlug die Noll-Truppe, die mit Abstand das beste Torverhältnis der Liga hat, jedoch kein Kapital.

Frank Steinseifer

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Kommentare
17.11.2009
07:32
Kopf-an-Kopf-Rennen geht weiter
von neutral010 | #5

Ohne die Leistungen des Herrn Noll ins schlechte Licht rücken zu wollen. die Erfolge mit der 2. Sportfreunde-Mannschaft hat er nicht alleine eingefahren. Der Trainer der Ersten hatte immer 2 Co-Trainer, die sich abwechselnd um die Zweite gekümmert haben. Volker Oehm behauptet ebenfalls, wohl nicht ganz zu Unrecht, Verbandsligameister geworden zu sein. Ebenso hat ein Uwe Helmes als damaliger Trainer der Zweiten seinen Anteil an der Ausbildung junger Spieler. So ganz richtig ist die Darstellungsweise also nicht, auch wenn Herr Noll mit Sicherheit über große Fachkompetenz verfügt.

16.11.2009
16:24
Kopf-an-Kopf-Rennen geht weiter
von gerhard noll | #4

in 9 jahren sfs-siegen war der unwissende noll
a.jgd.meister - vize westfalenmeister -
mit der 2.mannschaft: landesligameister-verbandsligameister und hat 4 jahre mit blutjungen
spielern die oberliga gehalten. 10 jungen( nachwuchsspielern) hat er geholfen Profifussballer zu werden, der letzte war p.helmes
als co-trainer isr er aufgestiegen in die 2.liga und war in 13 spielen cheftrainer der 1.mannschaft in der r.liga ( klassenerhalt)

16.11.2009
10:11
Kopf-an-Kopf-Rennen geht weiter
von neutral009 | #3

Es ist wirklich eine Schande, wenn bei einem Spitzenspiel in der Landesliga noch solche Schiedsrichter angesetzt werden.
Bei der roten Karte für Schulzki hatte er wohl einen exklusiven Blick, denn das hat wohl niemand auf dem Platz so gesehen. Damit hatte er das Spiel schon (vor)entschieden. Der Wembley-Kopfball war einen Meter hinter der Linie. Außerdem läuft Kaan noch 4 mal alleine aufs Tor, wenn der Linienrichter nicht falscherweise auf Abseits entscheidet. Und wie viele kleine Fehlentscheidungen noch dabei waren. Das ist wirklich nicht zu fassen...

Insgesamt geht der Sieg natürlich in Ordnung, wobei Kaan sicherlich nicht gut gespielt hat. Für Rothemühle war es auswärts sehr schwer gegen einen kompakten Gegner nach der falschen roten Karte...

15.11.2009
23:32
Kopf-an-Kopf-Rennen geht weiter
von NEUTRAL008 | #2

Stimmt! Gegen 9 Mann haben sie es trotz vieler Chancen nicht geschafft den ball über die Linie zu drücken.Aber gegen 10 !!! Das reicht doch!!!

15.11.2009
23:08
Kopf-an-Kopf-Rennen geht weiter
von neutral007 | #1

Dennoch war Trainer Gerhard Noll nach der aufreibenden Partie mehr als zufrieden: „Wir haben in der zweiten Hälfte super gespielt und verdient gewonnen. Wir hätten das Spiel auch gegen elf Gegenspieler gewonnen. Flügelspiel, Abschluss, hinten wenig anbrennen lassen, das hat mir alles sehr gut gefallen. Kompliment an meine Mannschaft.”
War der auf nem anderem Platz ober was hat der gesehen??? Die haben doch in der zweiten Hälfte doch grottenschlecht gespielt und selbst gegen 9 Mann es nicht verstanden den Ball über die Linie zu drücken. Aber der Noll ist ja bekannt für sein Unwissen, der hat schon in Siegen nichts gepeilt bekommeb. Hoffentlich schaffts Weißtal mitz dem Aufstieg.

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