Kindheit mit Büchern bewahren
19.02.2010 | 13:45 Uhr 2010-02-19T13:45:46+0100
Großenbaum. Mit Besorgnis hat der „Freundeskreis der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd” die Sparliste der Stadtverwaltung registriert. Darin wird vorgeschlagen, die Stadtteilbibliotheken Vierlinden, Neumühl, Beeck, Ruhrort und Wanheimerort in Schulen zu verlagern, um Kosten zu sparen.
„Wenn wir möchten, dass unsere Kinder selbstständig denken, neugierig sind und lernen wollen, dann müssen wir sie zu aktiven, eigenständigen und kreativen Menschen erziehen. Das beginnt mit einer Kindheit mit Büchern”, heißt es in einem Schreiben an OB Adolf Sauerland.
Der Freundeskreis plädiert für den Erhalt der genannten Stadtteilbüchereien. Er fürchtet, dass die Sparpläne ausgeweitet werden und dann auch die Großenbaumer Bücherei treffen könnten. „Unsere Bibliothek leistet so wertvolle Arbeit - vor allem auch für Kinder und Jugendliche. Wenn es dort kein Fachpersonal und keine aktuellen Medien mehr gäbe, wäre das fatal”, sagt Freundeskreis-Vorsitzender Ingolf Osterhaus.
Man bitte Sauerland, folgende Fragen zu beantworten: Welche Auswirkungen hat die Verlagerung der Bibliotheken in Schulen? Werden die Büchereien dadurch zu Schulbibliotheken? Werden die Schulbibliotheken nach wie vor mit der Zentralbibliothek vernetzt, sodass Medien ausgeliehen werden können? Wird es dann noch Romane, Bilderbücher, Musik, DVDs geben? Haben Bürger überhaupt noch Zugang zu den Schulbibliotheken? Wird die Stadt die Finanzierung der Bibliotheken ganz einstellen?
Mit Besorgnis hat der „Freundeskreis der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd” die Sparliste der Stadtverwaltung registriert. Darin wird vorgeschlagen, die Stadtteilbibliotheken Vierlinden, Neumühl, Beeck, Ruhrort und Wanheimerort in Schulen zu verlagern, um Kosten zu sparen.
„Wenn wir möchten, dass unsere Kinder selbstständig denken, neugierig sind und lernen wollen, dann müssen wir sie zu aktiven, eigenständigen und kreativen Menschen erziehen. Das beginnt mit einer Kindheit mit Büchern”, heißt es in einem Schreiben an OB Adolf Sauerland.
Der Freundeskreis plädiert für den Erhalt der genannten Stadtteilbüchereien. Er fürchtet, dass die Sparpläne ausgeweitet werden und dann auch die Großenbaumer Bücherei treffen könnten. „Unsere Bibliothek leistet so wertvolle Arbeit - vor allem auch für Kinder und Jugendliche. Wenn es dort kein Fachpersonal und keine aktuellen Medien mehr gäbe, wäre das fatal”, sagt Freundeskreis-Vorsitzender Ingolf Osterhaus.
Man bitte Sauerland, folgende Fragen zu beantworten: Welche Auswirkungen hat die Verlagerung der Bibliotheken in Schulen? Werden die Büchereien dadurch zu Schulbibliotheken? Werden die Schulbibliotheken nach wie vor mit der Zentralbibliothek vernetzt, sodass Medien ausgeliehen werden können? Wird es dann noch Romane, Bilderbücher, Musik, DVDs geben? Haben Bürger überhaupt noch Zugang zu den Schulbibliotheken? Wird die Stadt die Finanzierung der Bibliotheken ganz einstellen?

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