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Kinder schicken ihm Geschichten

14.10.2012 | 19:46 Uhr
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Kinder schicken ihm Geschichten
Dier „Piratten“-Bücher von Michael Peinkofer

Michael Peinkofer hat schon mit acht Jahren beschlossen, mit dem Erzählen von Geschichten Geld zu verdienen. Damals hat ihn seine Familie ausgelacht. Heute, über dreißig Jahre später, lacht niemand mehr.

Bücher — Michael Peinkofer hat schon mit acht Jahren beschlossen, mit dem Erzählen von Geschichten Geld zu verdienen. Damals hat ihn seine Familie ausgelacht. Heute, über dreißig Jahre später, lacht niemand mehr. Denn der bayerische Autor hat inzwischen über 180 Bücher veröffentlicht. Für Kinder hat er sich die spannenden Geschichten um die „Piratten“ und das „Team X-treme“ ausgedacht. Für Erwachsene schreibt er Fantasy-Bücher und historische Romane, also Geschichten, die in der Sagenwelt oder der Vergangenheit spielen. Wir haben Michael Peinkofer auf der Frankfurter Buchmesse besucht und wollten wissen, ob er lieber für Kinder oder für Erwachsene schreibt:

Frage: Welche Bücher haben Sie als Kind selbst gerne gelesen?
Ich hab’ Klassiker gelesen wie Karl May oder Tom Sawyer von Mark Twain, aber auch schon die Comics von Asterix, Tim und Struppi, den Superhelden, halt den ganzen Mix, den es damals gab. Beeinflusst hat mich, glaube ich, dann beides.

Sie haben so viele Bücher geschrieben, müssen Sie da an mehreren gleichzeitig arbeiten?
Nein, ich muss eine Sache ganz abgeschlossen haben, bevor ich eine neue anfange. Es wäre schwer möglich, morgens ein Kinderbuch zu schreiben und abends etwas für Erwachsene.

Schreiben Sie lieber für Kinder oder lieber für Erwachsene?
Ich mache eigentlich alles gern. Das Tolle ist, immer wenn ich ein Fantasybuch abgeschlossen habe, freue ich mich auf das Kinderbuch und wenn ich damit fertig bin, freue ich mich auf den historischen Roman.

Woher haben Sie die Ideen für die Kinderbücher?
Ich schreibe die Kinderbücher, die ich früher gerne gelesen hätte, die es aber nicht zu kaufen gab. Team X-treme ist so eine Geschichte, damit habe ich mir einen Traum erfüllt. Das ist eine actionreiche Geschichte mit ganz jungen Leuten, die als Geheimagenten unterwegs sind. Außerdem habe ich eine achtjährige Tochter, die mich inspiriert und auch mal sagt, wenn sie eine Idee nicht so gut findet.

Sie haben auch ein Handbuch geschrieben…
Ich werde oft gefragt, wie man mit einer eigenen Geschichte umgeht und was man tun muss, damit sie überhaupt von einem Verlag gelesen wird. Darum geht es in diesem Buch. Viele Leute die zu meiner Lesung kommen, schreiben selbst. Auch Kinder erzählen gerne Geschichten. Als Reaktion auf die „Piratten“ bekomme ich zum Beispiel wahnsinnig viele Geschichten von Kindern zugeschickt, die sie selbst illustriert haben. Die Kinder erzählen die Geschichte von Marty Flynn einfach weiter. Ein schöneres Lob kann es für einen Autoren nicht geben!


Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Gesundheit, dass die Kreativität nicht ausgeht und dass es bei den Menschen mehr Toleranz gibt. Dann gäbe es weniger Gekloppe in der Welt.

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