Kinder mit Glücksöhrchen
08.06.2007 | 06:40 Uhr 2007-06-08T06:40:09+0200Olpe. Während Sabine Lütticke und Ulrich Kirschke den Scheck halten, darf Pauline davor stehen. Die Fünfjährige freut sich und grinst fröhlich. Foto: Eigendorf (kei) Die fünfjährige Pauline ist ein fröhliches, kleines Mädchen. Stolz erzählt sie, dass s
Bisher weiß man deutschlandweit von rund 180 Fällen. Erkennbar ist die Erkrankung anhand von Fehlbildungen im Bereich der Augen, Ohren, des Gesichtsschädels, Kiefers und der Wirbelkörper. Paulines Mutter Sabine Lütticke aus Olpe ist die zweite Vorsitzende des bundesweiten Netzwerkes Goldenharsyndrom und Ohrmuscheldysplasie. Jetzt konnte sie eine Spende über 1700 Euro aus den Händen von Ulrich Kirschke, Bezirksgeschäftsführer der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) in Olpe entgegen nehmen.
"Hilfe zur Selbsthilfe"
Das bundesweite Netzwerk hat sich das Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" auf die Fahnen geschrieben und versucht daher, im Rahmen eines großen jährlichen Vereinstreffens, einen gemeinsamen Austausch anzuregen. "Dann kommen auch Fachreferenten, die die Betroffenen und ihre Angehörigen rund um das Thema Goldenharsyndrom informieren", erklärt Sabine Lütticke. Die Spende der DAK solle nun in das nächste Treffen der rund 50 Mitglieder des Vereines in Oesede fließen. Dann werden wieder viele "Glücksöhrchen" zusammen kommen, erzählt Pauline ganz aufgeregt. Sie sieht das Fehlen ihres einen Ohres mit ganz viel Humor, es stört die lebensfrohe Olperin scheinbar überhaupt nicht. "So wie der kleine Zeichentrickfisch Nemo seine tolle Glücksflosse hat, so habe ich eben einfach mein tolles Glücksöhrchen", lacht die Fünfjährige.

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