Keinen Illusionen nachhängen
03.08.2010 | 15:48 Uhr 2010-08-03T15:48:00+0200
Hochsauerlandkreis.Für ihn sei der „Zwischenaufenthalt“ bei der Stadt Meckenheim wichtig gewesen, berichtete gestern Michael Bison bei seinem Antritt in der WFG HSK. In der 25 000-Einwohner-Stadt Meckenheim hatte der 31-Jährige die Wirtschaftsförderung neu aufgebaut mit der Einführung eines Leerkatasters, mit Gewerbeflächenentwicklung, Standortmarketing sowie Unternehmensberatung. Von dieser Tätigkeit könne er jetzt gut profitieren, auch, wenn er nunmehr für einen weitaus größeren Wirtschaftsraum zuständig sei.
Die wirtschaftlichen Themen im Hochsauerlandkreis sind Michael Bison noch sehr geläufig. Denn: Vor seinem Wechsel nach Meckenheim war der 31-Jährige bereits in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des HSK tätig. An die damals von ihm bearbeiteten Themen will er anknüpfen. Die möglichst großflächige Versorgung des Kreisgebietes mit Breitbandkabel und Glasfaserleitungen sowie der enge Kontakt zu den Unternehmen und die Verzahnung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft werden auch in Zukunft Themen von Michael Bison sein, nunmehr als Leiter der Gesellschaft, die er vor zwei Jahren in Richtung Meckenheim verließ.
Landrat Dr. Karl Schneider betonte, dass es weiterhin Ziel der WFG sei, mit den Kommunen des Hochsauerlandkreises eng zusammenzuarbeiten. Die Kreisgesellschaft müsse auf einer weiteren Schiene die Kooperation mit den Nachbarkreisen und Regionen auf Südwestfalenebene stärken und fördern. „Angesichts des Zusammenwachsens der Regionen und den Einfluss Europas müssen wir uns mit anderen zusammenschließen, um unsere Ziele effektiv zu verfolgen,“ unterstrich Dr. Karl Schneider .
Bison freut sich auf die Arbeit im HSK: „Die Richtlinien für die Arbeit der WFG sind schon gut umrissen, denn für den Hochsauerlandkreis ist ein Wirtschaftspolitisches Programm verabschiedet worden.“
Die Entwicklung der Wirtschaft im Kreis müsse, auf soliden Grundsätzen basierend, weitergeführt und weiterentwickelt werden, sind sich Landrat Dr. Karl Schneider und Wirtschaftsförderer Michael Bison einig. Dr. Schneider: „Illusionen werden wir jedoch nicht nachhängen.“ Bison ergänzt: „Wir müssen auf die Entwicklung der Kreativwirtschaft und der Dienstleistungsunternehmen als Zukunftsbranchen setzen.“

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