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Nervenschmerzen

Karpaltunnelsyndrom sollte frühzeitig behandelt werden

10.03.2013 | 14:45 Uhr
Karpaltunnelsyndrom sollte frühzeitig behandelt werden
Das Karpaltunnel-Syndrom ist eine Druckschädigung im Medianus-Nerv und sollte so früh wie möglich behandelt werden.

Berlin.  Bleib ein eingeengter Nerv im Handgelenk lange Zeit unbehandelt, drohen Bewegungseinschränkungen oder Schwund der Daumenmuskulatur. Experte Frank Bergmann klärt über erste Symptome des Karpaltunnelsyndroms auf und erläutert, wie man die Leiden in den einzelnen Krankheitsstadien verringern kann.

Je früher das Karpaltunnelsyndrom - ein eingeengter Nerv im Handgelenk - behandelt wird, desto besser: "Bleibt die Erkrankung über einen längeren Zeitraum unbehandelt, drohen Bewegungseinschränkungen der Hand und ein Schwund der Daumenmuskulatur", erklärt Frank Bergmann, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN).

Erstes Symptom des Karpaltunnelsyndroms kann eine nächtlich eingeschlafene Hand sein; später kommen Missempfindungen, Schmerzen oder Taubheitsgefühle in einzelnen Fingern oder im ganzen Arm hinzu. Gefühlsstörungen wie Kribbeln oder Brennen in den Fingern treten vorwiegend am Daumen, dem Zeige- und dem Mittelfinger auf - insbesondere nach einer Belastung des Handgelenks wie nach Haushalts-, und Gartenarbeiten oder sportlichen Aktivitäten.

Kortisontherapie im frühen Krankheitsstadium

In einem frühen Erkrankungsstadium sei es meist möglich, durch Entlastung und das Tragen einer Schiene und gegebenenfalls einer vorübergehenden Kortisontherapie eine weitere Schädigung des Nervs zu verhindern, sagt Bergmann. Sei die Erkrankung fortgeschritten, müsse in der Regel operiert werden. Hintergrund des Karpaltunnelsyndroms ist eine Druckschädigung des Medianus-Nervs, der im sogenannten Karpalkanal des Handgelenks verläuft. Dieser Nerv ist für Empfindsamkeit der Finger und die Feinmotorik verantwortlich. ( http://www.neurologen-im-netz.de ) (dapd)



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