Kampf mit Gegner und Asche
20.02.2011 | 18:53 Uhr 2011-02-20T18:53:00+0100
Deuten.Der SV Deuten kam gegen den Tabellennachbarn aus Stuckenbusch nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.
SV Deuten
– SF Stuckenbusch
1:1
Dabei waren die Deutener mit hohen Erwartungen ins Spiel gegangen. „Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir heute einen Sieg erhofft“, sagte Rot-Weiß-Trainer Michael Hellekamp. Die Elf vom Bahndamm begann bei eisigen Temperaturen mit viel Elan. Nach einem Abwehrfehler der Sportfreunde aus Stuckenbusch kamen die Gastgeber zu ihrer ersten Großchance, die vom Keeper allerdings vereitelt wurde. Die anschließende Ecke brachte die nächste Möglichkeit für die Deutener mit sich. Doch Stuckenbuschs Nummer eins war nicht zu überwinden.
„Wir hatten in der ersten Hälfte drei hundertprozentige Chancen, aber Stuckenbuschs Torhüter war heute einfach zu stark für unsere Angreifer. Wir haben die ersten 30 Minuten klar dominiert“, sagte auch Hellekamp später.
Doch mit der ersten Gelegenheit für Stuckenbusch wuchs auch ihr Selbstvertrauen. Sie erarbeiteten sich in Folge einige Chancen, die sie allerdings nicht nutzen konnten. Gefährlich wurde es für den SV Deuten, wenn Stuckenbusch zu Standardsituationen antrat. Nach einer scharf geschossenen Ecke war es Deutens Torwart Hendrik Gottschalk, der den Ball von der Linie kratzte. Einige Minuten später rettete die Latte für die Hausherren.
„Nach der Halbzeit, war das Spiel eher ausgeglichen. Es gab kaum Strafraumszenen. Ärgerlich ist aber, dass wir so kurz nach Wiederanpfiff das Gegentor kassiert haben“, so Hellekamp. Deuten wirkte nach dem Gegentreffer verunsichert und brauchte einige Minuten um sich von dem Schock zu erholen.
Dennis Uhlenbrock erlöste die Deutener schließlich und schoss den Ausgleich nach schönem Zuspiel vom eingewechselten Alexander Gajewski. Es blieben noch zwölf Minuten um den Siegtreffer zu erzielen, den beide Teams erzwingen wollte. Das Tor gab den Rot-Weißen noch einmal neuen Mut. „Wir hätten gut und gerne noch gewinnen können, aber insgesamt kann man mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden sein. Der Ascheplatz hat es uns nicht leicht gemacht so zu kombinieren, wie wir es vor hatten“, so Hellekamp nach dem Spiel. Somit hat der SV Rot-Weiß Deuten den Sprung auf den achten Tabellenplatz der Bezirksliga verpasst. „Mir ist es nicht so wichtig, ob wir auf Platz zehn oder auf Platz acht der Tabelle stehen. Die Hauptsache ist, dass wir in den letzten Wochen gute Fortschritte gemacht haben, die man heute auch gesehen hat.“
Damit ist Deuten in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen. Der nächste Gegner, der das ändern will ist am kommenden Sonntag der SV Lippramsdorf (15 Uhr, Jahnstraße).

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