Jung-Feuervögel
08.11.2010 | 18:41 Uhr 2010-11-08T18:41:00+0100
Hagen. In den Basketball-Nachwuchs-Bundesligen gab es in allen drei Spielen mit heimischer Beteiligung einen Hagener Sieger. Das U16-JBBL-Derby zwischen den BBV Rookies und den Phoenix Youngsters ging vor rund 200 Zuschauern an die jungen Feuervögel.
Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL): Phoenix Hagen Juniors - Bayer 04 Leverkusen 87:80 (38:46). Nach zwei relativ problemlosen Auftaktsiegen war Leverkusen eine deutlich härtere Nuss für die Schützlinge von Trainer Falk Möller. Nach einer 13:11-Führung bekamen die Gastgeber im Angriff Probleme und wurden nachlässig in der Verteidigung, so dass sich die Leverkusener bis Ende des Startviertels auf 26:15 absetzen konnten. Auch wegen einer schwachen Freiwurfquote (2/9) liefen die Juniors bis zur Pause einem Rückstand hinterher.
Den Grundstein zum Sieg legte Phoenix im dritten Viertel, das mit 35:16 gewonnen wurde. Mit Zonenverteidigung kam Leverkusen im Schlussabschnitt noch einmal auf 74:70 heran, aber die Gastgeber ließen sich den Sieg nicht mehr entreißen.
Phoenix Juniors: Will (22), Fritze, Feldmann, J. Dahmen (7), Reuter (30), R. Dahmen, Frey (7), Bleck (12), Gulicki (2), Schulze, Winterberg, Radtke (7).
Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL): BBV Hagen Rookies - Phoenix Hagen Youngsters 61:76 (25:25). Gegen nervöse Jung-Feuervögel erwischten die Rookies einen Start nach Maß (13:4/4. Minute). In der Folgezeit fanden die Youngsters besser ins Spiel und schafften bis zur Halbzeitpause den Ausgleich.
Im dritten Viertel lieferten sich beide Teams einen fesselnden Schlagabtausch. Die Führung wechselte siebenmal. Mit einer 47:44-Führung der Gäste ging es in den Schlussabschnitt, in dem Phoenix mit einem 13:4-Lauf die Entscheidung erzwang.
„Wir sind spät zu unserem Spiel gekommen. Als wir dann einmal ins Laufen gekommen sind, waren wir nicht mehr zu stoppen“, bilanzierte Juniors-Coach Matthias Grothe. Jonas Grof war nicht nur erfolgreichster Punktesammler, er schnappte sich auch 13 Rebounds.
Das BBV-Trainer-Trio Chris Harris, Sebastian Altfeld und Björn Weihrauch lobte Kampfgeist und Willen der Gastgeber. „Wir haben bewiesen, dass wir spielen können. Künftig gilt es, die guten Phasen auszubauen und die schlechten kürzer zu halten“, so Harris.
BBV Rookies: Jäger (8), Bako, P. Dukatz (2), Klinkmann (14/1), Gomes (20), Michel, Bryan, Schulte-Bausenhagen (2), M. Dukatz (6), Witt (6), Fehresti (3), Morlock. - Phoenix Youngsters: Zahner-Gothen, Neuhaus (4), Hildebrand (2), Grof (25), Mayer (8), Schneider, Urban (7), Galios (5), Göllner (16), Meyer-Tonndorf (7), Nowak (2), Eck.
Weibliche Nachwuchs-Bundesliga (WNBL): TSV Hagen 1860 - Team Göttingen 83:74 (44:30). Nach einem 2:13-Fehlstart behielten die TSV-Mädchen die Nerven und lagen nach dem ersten Viertel schon mit 22:17 vorn. Im zweiten Abschnitt setzten die Hagenerinnen den Gegner weiter mit Pressverteidigung unter Druck und erspielten sich mit zwei 8:0-Serien die deutliche Pausenführung.
Clever und konsequent
Der Vorsprung schmolz im dritten Viertel zwar auf sechs Punkte (52:46), wurde im Schlussabschnitt aber mit viel Cleverness und konsequenter Reboundarbeit verteidigt. Während die Göttinger National-Aufbauspielerinnen nicht unter Kontrolle zu bringen waren, mussten sich die National-Centerinnen der Gäste dank einer überragenden Verteidigungsleistung von Isabelle Judtka, Alina Gimbel und Hannah Piel mit vier Pünktchen begnügen.
TSV 1860: Bencker (9), Boenicke, Cramer, Grunau (9), Gimbel (22), Judtka (12), Kramer (5), Maksic (4), Mikus (6), Nasup (6), Piel (2), Stange (8).

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