Jugenddorf Olpe beeindruckend
16.07.2008 | 16:55 Uhr 2008-07-16T16:55:14+0200Olpe. (wp) Tief beeindruckt von der Arbeit des Christlichen Jugenddorfes (CJD) Olpe zeigte sich Karl-Josef Laumann (CDU), Arbeits- und Sozialminister in NRW, beim Besuch im Jugenddorf Olpe.
Jugenddorfleiter Dieter Sander und Ausbildungsleiter Wolfgang Teipel führten den Minister durch die Werkstätten am Standort Eichhagen. Zuvor hatten sie das CJD Olpe vorgestellt: 260 Mitarbeiter betreuen in den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein und Gummersbach etwa 1 200 Jugendliche, die in verschiedenen Maßnahmen eine Ausbildung beim CJD Olpe absolvieren.
Neben der Ausbildung in über 30 unterschiedlichen Lehrberufen erhalten etwa 450 junge Menschen, die in Reha-Maßnahmen sind, eine Ausbildung. Ganz neu, so Teipel, ist das Berufsorientierungscamp am Vorstaubecken des Biggesees. Dort wird künftigen Schulabschlussjahrgängen jeweils für einige Wochen eine Berufsorientierung angeboten.
Erfolgreich Als besondere Problematik für das CJD Olpe stellte Sander die hohen Tarifabschlüsse dieses Jahres dar: "Es wird immer schwieriger, gute Ausbilder zu finden, weil wir mit den Löhnen und Gehältern in der Industrie nicht mithalten können." Eine Problematik, für die auch der Minister keine schnelle Lösung anbieten konnte. Erfreut war Laumann, dass die geförderten Ausbildungsmaßnahmen gut angenommen werden und auch erfolgreich sind: Im CJD Olpe schließen über 90 Prozent der Jugendlichen ihre Ausbildung erfolgreich ab.

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