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Ingo Freyer: "Kein Grund zur Euphorie"

25.10.2007 | 20:05 Uhr

Hagen. Vor dem dritten Meisterschafts-Heimspiel grüßen die ProA-Zweitliga-Basketballer von Phoenix Hagen von der Spitze. "Wie fühlt sich die Höhenluft an?", lautet die Frage an Ingo Freyer. "Nicht anders als bisher auch", antwortet erwartungsgemäß der Coa

"Von der Euphorie, die vielleicht in der Presse und im Umfeld nach dem Sprung an die Tabellenspitze herrscht, bekommt die Mannschaft nichts mit", hat der Phoenix-Übungsleiter nach eigener Aussage keine Mühe, die Konzentration der Spieler ausschließlich auf den nächsten Gegner zu lenken. Das ist im Fall Nördlingen auch angebracht, denn die Süddeutschen liegen als Tabellensiebter nur zwei Zähler hinter der Spitze zurück.

Dass die Hagener "Feuervögel" als Spitzenreiter und den bisher einzigen Phoenix-Bezwinger Bayreuth auf Platz acht nur zwei Punkte trennen, unterstreicht die Ausgeglichenheit der Liga. "Eine Niederlage, und man ist nicht mehr Erster, sondern nur noch Fünfter oder Sechster", hat das aktuelle Tableau für Ingo Freyer noch keine Aussagekraft. "Die Tabelle gucken wir uns gar nicht an."

Eher den Gegner, beispielsweise auf Video. "Nördlingens Mannschaft ist ausgeglichener besetzt als unser letzter Gegner Heidelberg", so der Phoenix-Coach, "die haben nicht umsonst die ersten drei Partien gewonnen." Und das Topspiel des vierten Spieltages in Cuxhaven verloren sie nur mit drei Punkten.

"Mit Jeanty und Sheffield hat Nördlingen zwei sehr gute kleine Spieler, mit Kazarnowski und Shaw auch zwei gute große. Dazu mit Mbassa einen starken Flügel auf der Position drei", nennt Freyer die erste Fünf der "Giants" aus dem Süden. Doch damit sind längst nicht alle Akteure des letztjährigen Zweitliga-Süd-Neunten genannt, die man auf der Rechnung haben muss. Der erstligaerfahrene Waldemar Buchmiller ist ebenso zu nennen wie der junge und athletische Flügel Dima Raststatter. Letzterer stand beim 78:85 gegen Rhöndorf am vergangenen Samstag 25 Minuten auf dem Feld und erzielte 14 Punkte.

"Nördlingen hat einen qualitativ starken Kader, so dass sich die Zuschauer auf ein interessantes Spiel auf hohem Niveau freuen können", ist sich Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann sicher. "Wir wollen natürlich unsere bislang blitzsaubere Heimstatistik wahren."

Von Rainer Hofeditz

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