Im Tabellenkeller zeichnet sich Fünfkampf ab
01.03.2010 | 18:17 Uhr 2010-03-01T18:17:00+0100
Hagen. Neun Spieltage sind noch zu absolvieren und in der Basketball-Bundesliga zeichnet sich ein Fünfkampf ab, wenn es um den Klassenerhalt geht.
Nach dem 101:98-Sieg des bisherigen Schlusslichts Paderborn Baskets (5 Siege) bei TBB Trier (8) ist Phoenix Hagen (6) in der offiziellen Tabelle sogar wieder auf den letzten Platz zurückgefallen. Diese drei Teams sowie die LTi Gießen 46ers (6) und die Giants Düsseldorf (7) scheinen zwei Abstiegsplätze unter sich auszumachen.
Es ging dramatisch zu in Trier. Drei Verlängerungen wurden benötigt, um einen Sieger zu ermitteln. Und die Paderborner brachten sich mit ihrem Erfolg zurück ins Geschäft, während Trier damit in den letzten drei Monaten in 13 Partien genau ein Sieg (in Düsseldorf) gelang. Da hat sogar Phoenix trotz mittlerweile acht Schlappen in Serie eine bessere Bilanz. Dass die Hagener nach dem 71:83 gegen die Artland Dragons plötzlich Schlusslicht sind, ist dem neuen Tabellensystem geschuldet. Paderborn weist einen Sieg weniger und zwei Niederlagen mehr als Phoenix auf, auch gegenüber den sieggleichen Gießenern wäre man nach alter Arithmetik besser.
Den Paderborner Erfolg begrüßte Oliver Herkelmann sogar. „So ist der Kreis der Kandidaten um Trier erweitert”, sagte der Phoenix-Geschäftsführer, der auch beim Kellerduell Paderborn - Gießen am nächsten Samstag einen Sieg der Ostwestfalen erhofft. Denn gegenüber den Baskets sieht er sein Team im Vorteil, auch wenn diese in ihren verbleibenden neun Spielen siebenmal daheim antreten dürfen. Herkelmann setzt auf die direkten Duelle gegen die Konkurrenz: „Gegen Gießen haben wir den besseren Direktvergleich, gegen die anderen spielen wir noch.”
Nach den schweren Aufgaben bei den Skyliners Frankfurt, die sich kurzfristig noch mit dem serbischen 2,07-m-Center Dragan Labovic verstärkten, und gegen Alba Berlin starten die Kellerduelle am 20. März in Düsseldorf. Bis dahin hofft man auf eine Genesung von Michael Jordan, zudem soll Neuzugang Rolandas Alijevas dann eine größere Hilfe als bei seinem 16-Minuten-Debüt gegen die Dragons sein. Der Litauer war erst am Freitag um vier Uhr morgens in seiner Heimatstadt Kaunas losgeflogen und über Warschau nach Deutschland gekommen, tags darauf fehlte nach nur einer Trainingseinheit die Bindung zum neuen Team.
„Meine Beine haben mir nicht gehorcht”, war der weitgereiste Alijevas mit seinem ersten Spiel in Deutschland selbst nicht zufrieden und versprach: „Im nächsten Spiel werde ich ein anderes Gesicht zeigen.” Zumal zur besseren Eingewöhnung bald seine Ehefrau Goda, Sängerin der Pop-Gruppe „69 Danguje” (Alijevas: „Die bekannteste Band in Litauen”) nach Hagen nachkommt.

10:34
Ich sage es immer wieder: Geld wirft Körbe.
Wenn die anderen sich jetzt auch noch Verstärken, dann gute Nacht Marie!!
23:07
Den Paderborner Erfolg begrüßte Oliver Herkelmann sogar. „So ist der Kreis der Kandidaten um Trier erweitert”
bei solchen aussagen verzweifle ich als fan einfach mehr und mehr. das ist einfach unfassbar!!
22:06
jadann, was lernen wir daraus:
durch labern hat noch keiner punkte geholt herr herkelmann, lasst doch mal wille und taten folgen, denn durch kampf holt man sympatien und punkte (zurück), währe ein vorsatz von euch, aber ihr labert nur immer herum (herkelmann, freyer). übrigens ist euer verein für die leistung echt zu teuer. ihr solltet euch für die spiele gegen den abstieg einen topzuschlag, minus, einfallen lassen.
20:25
Paderborn hat einen wichtigen Sieg eingefahren und das nach einem Trainerwechsel. Wann können wir damit Rechnen.
19:24
Dann kann die Dame ja schon mal das Abschiedslied für Herrn Freyer anstimmen. Den mit diesen Trainer wird Phoenix in Paderborn und Düsseldorf keinen Blumentopf gewinnen und absteigen. Das müssen die Verantwortlichen von Phoenix endlich mal erkennen. In der Mannschaft steckt kein bischen Selbstvertrauen.
Bei Phoenix Hagen wirkt doch vieles sehr amateurhaft.