"Im Februar die Weichen neu stellen"
11.12.2007 | 18:28 Uhr 2007-12-11T18:28:57+0100(car) Noch ein Spiel gegen Opladen, dann ist Halbzeitpause für den VfL Eintracht Hagen in der Handball-Regionalliga. ...
... Die WR sprach mit Manager Jörg Brodowski über die Aussichten der Hagener, die momentan nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Leichlingen liegen.WR: Wie schätzen Sie den bisherigen Saisonverlauf ein?
Brodowski: Bis auf die Niederlage in Gladbeck ist die Spielzeit gut verlaufen. Das Gladbeck-Spiel war das einzig ärgerliche Ereignis. Sicher war auch der Punktverlust gegen Longerich in eigener Halle nicht erfreulich, aber das wäre mit Lütgenau und Schedeit nicht passiert. Sollten wir Opladen schlagen, lägen wir höchstens zwei Punkte hinter dem Ersten. Das sieht gut aus.
Wie sieht es mit Verstärkungen aus, kommt Andrej Kogut noch aus Düsseldorf?
Da gibt es aktuell drei Alternativen.
1. Kogut bekommt noch seinen deutschen Pass, dann nimmt er sein Zweitspielrecht bis Saisonende bei uns wahr, kann aber bei Bedarf auch für Düsseldorf in der 2. Liga spielen.
2. Wir nehmen Kogut bis Saisonende auch ohne deutschen Pass unter Vertrag, spieltechnisch wäre es kein Problem. Allerdings, darauf legt auch unser Trainer Krzystof Szargiej wert, müsste das Gehaltsgefüge innerhalb der Mannschaft stimmen. Für uns und gegen andere Interessenten könnte sprechen, dass Szargiej Kogut als Auswahlcoach schon länger trainiert.
3. Es wird nichts aus einer Verpflichtung. Dann werden wir uns ab Freitag verstärkt umsehen.
Das heißt, dass zum Rückrundenstart ein weiterer Spieler zur Eintracht kommt?
Das wollen wir jedenfalls versuchen. Im neuen Jahr haben wir in den den Heimspielen Schalksmühle sowie die beiden aktuellen Spitzenmannschaften Soest und Leichlingen bei uns zu Gast. Darüber wird es dann Mitte Februar werden und dann können wir die Weichen vielleicht Richtrung 2. Liga stellen.
Um wie viel wären denn die Anstrengungen zu erhöhen, falls es mit dem Aufstieg klappt?
Wir haben jetzt einen Etat von rund 170 000 Euro, mit 270 bis 300 000 müsste man die Klasse in der Zweiten Liga halten können und das müsste unser erstes Ziel sein.
Sehen Sie es als wahrscheinlich an, dass die Handballer irgendwann in der neuen Großsporthalle am Ischeland spielen?
Wir sind mit den Phoenix-Verantwortlichen Haensel und Herkelmann im Dialog, entscheiden aber naturgemäß nichts. Ich glaube, dass momentan mehr für eine Realisierung spricht als dagegen.

0mitdiskutieren