"Ich muss jetzt wieder fit werden"
09.01.2009 | 18:02 Uhr 2009-01-09T18:02:17+0100VOLLEYBALL. Matthias Mellitzer gönnt sich nur eine kurze Pause, bevor intensives Krafttraining auf seinem Plan steht.
Schritt für Schritt kämpfen sich die Volleyballer des Moerser SC derzeit an die Tabellenspitze. Aktuell stehen sie punktgleich mit Berlin und Friedrichshafen auf dem dritten Platz, nur durch das Satzverhältnis getrennt.
Das wollen die Adler heute Abend um 19 Uhr in Wuppertal auf jeden Fall verbessern. Dabei soll Matthias Mellitzer helfen, der nach einem anstrengenden Jahreswechsel wieder einsatzbereit ist, wie er im Gespräch mit der Sportredaktion verraten hat.
Sie waren in den vergangenen Wochen im Pokal und in der Nationalmannschaft fast pausenlos im Einsatz. Wie fühlen Sie sich jetzt?
Matthias Mellitzer: Es war schon ein bisschen anstrengend. Zwischendurch war ich dann auch noch krank, dazu musste ich immer noch hin- und herfliegen. In den vergangenen Tagen ist es aber vergleichsweise locker zugegangen und ich konnte mich endlich etwas ausruhen. Jetzt fühle ich mich schon wieder fit.
Beim Spiel am Mittwoch gegen Bad Dürrenberg hat Trainer Georg Grozer Sie geschont. Wie haben Sie das Spiel erlebt?
Mellitzer: Es war ganz angenehm, mal zugucken zu können. Vor allem weil die Mannschaft gut gespielt und gewonnen hat.
Joram Maan, eigentlich Außenangreifer, hat Sie in diesem Spiel auf der Diagonalposition vertreten. War er ein guter Ersatz?
Mellitzer: Ja, der Joram spielt schon die ganze Saison sehr konstant. Ich denke, er hat das ganz gut gemacht.
In Wuppertal sollen Sie wieder eingreifen. Was erwarten Sie von diesem Spiel zum Rückrundenauftakt?
Mellitzer: Es wird sicher nicht ganz einfach. Wir hatten bereits im Hinspiel daheim in den ersten beiden Sätzen gewisse Probleme. Die Wuppertaler werden sicherlich wieder um jeden einzelnen Punkt kämpfen.
Bereiten Sie sich nach den Strapazen der letzten Wochen speziell auf dieses Spiel vor?
Mellitzer: Kurzfristig nicht, aber in den nächsten Wochen werde ich im Fitnessbereich mehr machen, um wieder in Schwung zu kommen. Anfang Februar kommen kurz hintereinander die richtig schweren Spiele gegen Friedrichshafen und Berlin, deshalb bleibt dafür nicht viel Zeit.
Sie sprechen die Rückrunde bereits an. Was können die Adler im Vergleich zur Hinrunde noch verbessern?
Mellitzer: Wir müssen schauen, dass wir nicht wieder Spiele so unglücklich verlieren wie in Rottenburg. Insgesamt wird die Rückrunde sicher wesentlich schwieriger, weil wir mehr Auswärtsspiele haben. Wir werden uns unsere Siege erkämpfen müssen.
Das Gespräch führte MARTIN SOWA.
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