"Ich freue mich schon sehr auf die Folkfans in Kreuztal"
14.09.2007 | 09:56 Uhr 2007-09-14T09:56:00+0200Kreuztal. Luka Bloom bereitet sich in seiner Heimat im County Kildare in Irland auf seine nächste Tournee in Deutschland vor. Der Folkmusiker gastiert am Freitag, 21. September, in der Kreuztaler Stadthalle.WR: Die wievielte Deutschlandtournee ist dies fü
Meine erste Tour war im Jahr 1976, als ich noch unter meinem Geburtsnamen Barry Moore beim Irish Folk Festival dabei war. 1986 wurde ich Luka Bloom, und seither war ich oft da.
Welche besondere Beziehungen haben Sie zu Deutschland?
Ich liebe es, in Deutschland aufzutreten. Denn das Publikum verhält sich dort sehr respektvoll gegenüber Künstlern. An manchen Orten hatten wir richtig viel Spaß.
Was macht den Unterschied zwischen einem Auftritt in Irland und im Ausland aus?
Es ist schon ganz anders. Irland ist meine Heimat. Und ich habe meine Lieder für Irland geschrieben. Aber meine Lieder kann ich eigentlich überall auf der Welt singen, denn ich singe für mehr Menschlichkeit.
Welches ist Ihr Lieblingslied?
Ich mag alle meine Lieder. So wie meine Mutter gesagt hat: Ich liebe alle meine Kinder.
Wie viele Kinder hat sie?
Wir waren sechs Geschwister, drei Brüder und drei Schwestern.
Was unterscheidet ihr Album "Tribe" von den anderen?
Es ist vollständig anders.
Und wie war es, mit Simon O'Reilly zusammenzuarbeiten (mit ihm hat er das neue Album eingespielt, d.Red.)? Wie werden Sie es hinkriegen, die Lieder auf der Bühne solo zu singen?
Einige Lieder dieses Albums werde ich tatsächlich nicht vortragen, das wäre zu schwierig. Auch komme ich nicht, um für ein Album zu werben, sondern um all meine Lieder zu singen - so viele ich an einem Abend schaffe.
Welche Musik hören Sie selbst privat?
Das ist die Musik von Miles Davis bis zu Bob Marley.
Wissen Sie, wo Kreuztal ist? Und haben Sie schon einmal von der großen Kreuztaler Folkgemeinde gehört?
Kreuztal selbst kenne ich nicht. Aber auf die Folkfans freue ich mich schon sehr.
Mr. Bloom, wir danken Ihnen für das Gespräch.
Ich danke Ihnen. Die Fragen stellte Sarah Dreyer
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