Hund brach durch Eisdecke - Besitzer gingen ins Wasser
18.02.2010 | 12:41 Uhr 2010-02-18T12:41:00+0100Attendorn/Biggesee. Ein Hund, der in das Eis der Biggetalsperre eingebrochen war, löste heute eine dramatische Rettungsaktion aus, bei der sich seine Besitzer, die bis zur Brust in das eiskalte Wasser des Sees gingen, Unterkühlungen zuzogen. Der Hund wurde gerettet.
Zu einer dramatischen Rettungsaktion kam es Donnerstagmorgen am Biggesee,wo ein Hund in das Eis der Talsperre eingebrochen war.
Die Frau eines Attendorner Rechtsanwaltes ging gegen 9.45 Uhr mit ihrem Hund auf dem Biggerandweg zwischen der Kapelle Waldenburg und der sogenannten Vogelinsel spazieren, als der nicht angeleinte Setter die Uferböschung hinunter auf den zugefrorenen See lief, wo er etwa fünf Meter vom Ufer entfernt durch die Eisschicht brach. Versuche der Frau, den Hund zu retten, wobei sie selbst in das eiskalte Wasser ging, schlugen fehl, so dass sie ihren Mann und die Feuerwehr informierte.
Mann ging bis zur Brust ins Wasser
Auch ihrem zuerst an der Unfallstelle eingetroffenen Mann, der bis zur Brust ins Wasser ging, gelang es nicht, den Hund aus dem Wasser zu ziehen. Als die mit 25 Leuten aus Attendorn und Neu-Listernohl angerückte Feuerwehr eine Leiter auf das Eis legte und der Hundebesitzer sich darauf warf, brach das Eis komplett ein, so dass der völlig erschöpfte und unterkühlte Hund sowie sein durch den mehrminütigen Aufenthalt in dem eiskalten Seewasser erstarrte Besitzer an Land gelangen konnten.
Hier kümmerte sich eine herbeigerufene Tierärztin um das Tier, währen die beiden völlig durchnässten und ebenfalls unterkühlten Hundehalter vom Rettungsdienst des Kreises Olpe erstversorgt und anschließend zum Aufwärmen und zur weiteren Beobachtung in das Attendorner Krankenhaus eingeliefert wurden.

22:55
Zum Glück haben die Feuerwehrleute alles richtig gemacht, wie so meist, denn sie kennen ihren Job besser, als jeder andere.
Ein Selbstversuch an der Leine oder im Käfig kann im Übrigen so einiges bewirken.
Schade, dass hier so viele Egomanen leben. Meine Wiese, mein Wald, mein Alles, da gehört kein Tier hin, ich fresse nur gerne welche....
16:03
@schlittschuhläufer:
Dann hättest Du ja hinfahren und die Feuewehrmänner an Deinem unendlichen Fachwissen teilhaben lassen können. Ich glaube bis ein Schlauchboot aufgepumpt ist, hast Du fünf Leitern auf dem Eis *kopfbatsch*
12:39
Hat die Feuerwehr auch ein Schlauchboot? Wir haben so was mal gelernt. Rettung mit Schlauchboot.
08:06
JA,Ja, die Nichthundebesitzer machen nie etwas was nicht im GGB steht.. Vielleicht sind die schlauen Leute Raucher, da sollten nähmlich alle Folgekosten der Krankenkassen selbstgetragen werden..Ihr Schlaufüchse..
12:29
Und ihr 2 solltet mal etwas über eure Ausdrucksweise nachdenken ...
Und Egal123 mit deinen Methoden wirst du auch nicht weit kommen ... Schlimm, was es für Leute gibt.
12:03
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19:41
Spaziergänger halts Maul! Hunde haben ein Bedürfnis danach frei herum zu laufen und am Biggesee um die Uhrzeit stört das circa niemanden! Stell dir vor was hääte passieren können! ***** !
11:56
Der Feuerwehr wird auch kein endgültiges und eindeutiges Einsatzzeichen gemeldet, sprich Achtung: eine Person mit Hund im Wasser durch Eis gebrochen sondern einer erste allgemeine Meldung wie z.B.Hilfe 1: Hund im Eis eingebrochen.
Was danach passiert, bekommen die Einsatzkräfte natürlich nicht mit.
Dann ist es doch nur klar und auch super, dass mehrere Einsatzkräfte vor Ort sind.
zu den anderen Kommentaren mit Hund an der Leine etc. ist sehr schwer. Einerseits müssen die Hunde an die Leine (laut Gesetz, oder?) und andererseits brauchen die auch Freilauf. Wenn morgens noch keine Rushhour ist, dann finde ich das legitim.
Was natürlich nicht geht, und das wissen auch ALLE Hundebesitzer, dass die Hinterlassenschaften auch beseitigt werden müssen. Dazu könnte allerdings die Stadt auch was beitragen, wie z.B. Aufstellen von diesen Plastiksackdingern und verschließbare Abfalleimer etc.
20:50
@ #4 für den Beobachter !
Wie xxxx ( bitte Wort nach Wahl einsetzten) muß man sein um so etwas zu schrieben,
Sie wollen allen Ernstes Strafgefangene mit Hunden vergleichen?
Natürlich wollen beide Auslauf haben, aber die hinter Gittern sind ja auf eigenen Wunsch eingesperrt .
@ hansestadt 1:
guter Beitrag !!
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13:13
@#12
Endlich mal jemand, der einen qualitativ hochwertigen und sinnvollen Kommentar schreibt!
DANKE!