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Dokumentarfilm

Hofmann verteidigt Pläne zu Doku-Drama über Bettina Wulff

21.09.2012 | 14:28 Uhr
Produzent Nico Hofmann verteidigt seine Pläne, einen Film über Bettina Wulff zu drehen.Foto: imago

Berlin.   Der Filmemacher Nico Hofmann hat zum Teil harsche Kritik für sein geplantes Doku-Drama über die ehemalige First Lady Bettina Wulff bekommen. Dennoch hält Hofmann an seinen Plänen fest und beantwortet die entsetzten Briefe sogar teilweise persönlich.

Abschied für Christian Wulff

Produzent Nico Hofmann verteidigt seine Pläne zu einem Film über die ehemalige First Lady Bettina Wulff. Der teamWorx-Produzent berichtete am Freitag, er habe auch böse Briefe von Leuten bekommen, was jetzt in ihn gefahren sei, so etwas zu produzieren. Er habe teilweise persönlich geantwortet, um zu erklären, was ihm da vorschwebe.

"Ich möchte es machen mit dem Thomas Schadt (Regisseur), wie wir damals den Helmut-Kohl-Film gemacht haben", fügte Hofmann hinzu. Das Doku-Drama "Der Mann aus der Pfalz" über den langjährigen Bundeskanzler war 2009 im ZDF zu sehen. Ein mehr als 30-stündiges Gespräch mit Kohl war die Grundlage für den Film.

Wulff tritt zurück

Er sei in der Tat an der Biografie von Bettina Wulff interessiert, sagte Hofmann. Er habe sich gemeinsam mit einem Zeitungsredakteur bereits im März um ein Interview mit Wulff bemüht. Ihn interessiere nicht die Verfilmung ihres Buches, betonte der Produzent. Er habe das Interview benutzen wollen, ihn interessiere die wochenlange Zeit vor dem Rücktritt des damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und die 14 Wochen vor der Demission aus ihrem Winkel zu erzählen. Zu Hofmanns Produktionen gehören "Der Turm", "Dresden", "Die Flucht" oder "Die Luftbrücke". (dapd)


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