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Hagener Quartett will Heimvorteil diesmal besser nutzen

09.10.2009 | 19:44 Uhr

Besser machen als am letzten „Heimspiel-Sonntag” wollen es morgen die vier heimischen Fußball-Landesligisten, die um 15 Uhr wieder parallel zu Hause spielen.

Vor zwei Wochen gab es bei der gleichen Konstellation nur einen Sieg bei drei Niederlagen. Auswärts war die Ausbeute zuletzt dann genau umgekehrt.

Den spektakulärsten Coup am vergangenen Sonntag landete der SSV Hagen mit seinem 5:4-Erfolg in Menden nach 2:4-Rückstand. „Wir haben eine positive Trainingswoche gehabt”, diese Aussage von Trainer Siggi Gluch überrascht nach dem Erfolgserlebnis und vor dem Heimspiel gegen SuS Niederschelden nicht, „die vier Gegentore sind aufgearbeitet worden.”

Von sieben Spielern, die ursprünglich für die dann nicht zustande gekommene zweite Mannschaft vorgesehen waren, hat sich der SSV getrennt. Der Kader umfasst aktuell 22 Spieler. „Eine vernünftige Größe”, findet Gluch. Allein Torjäger John Makaya lag diese Woche erkältet flach, er soll aber am Sonntag spielen.

Felsenfest von einem Sieg gegen SV Schmallenberg/Fredeburg überzeugt ist Jorge Dias. „Hiermit kündige ich an, dass wir am Sonntag gewinnen werden”, so gestern der Übungsleiter des Hasper SV, der zuletzt mit 2:1 in Werdohl gewann. „Wir sind mit acht Wochen Verspätung in die Saison gestartet”, wertete Dias den guten Auftritt dort als Neuanfang. Die Umstellungen - Michel Amaral und Dennis Klöckner rückten von den defensiven Außenbahnen ins Mittelfeld, Thorsten Horz und Murat Sahin in die Innenverteidigung - hätten voll gegriffen, so der HSV-Übungsleiter, der keinen Grund zu Personaländerungen sieht, falls der angeschlagene Dennis Klöckner wieder auflaufen kann.

Auch bei der SpVg Hagen 11 gibt es einen „Wackelkandidaten”: Maik Bornscheuer ist lädiert, sein Einsatz im Heimspiel gegen den TuS Plettenberg fraglich. Ansonsten wird wohl die Elf, die bei Spitzenreiter 1. FC Kaan-Marienborn zuletzt mit 0:5 verlor, Gelegenheit bekommen, sich zu rehabilitieren.

„Plettenberg ist ein Gegner auf Augenhöhe, den wir unbedingt schlagen wollen”, so Elfer-Trainer Alfredo Pais, „wir spielen zu Hause und werden von Anfang an Vollgas geben.”

Ob die Formkurve beim SV Hohenlimburg 1910 weiter nach oben steigt, wird sich am morgigen Sonntag zeigen, wenn die Elf von Trainer Peter Potthoff um 15 Uhr Aufsteiger Germania Salchendorf im Kirchenbergstadion erwartet. „Salchendorf kämpft immer bis zur letzten Sekunde”, weiß Peter Potthoff - aus einem 0:3 beim TuS Erndtebrück II beispielsweise machten die Siegerländer noch ein 3:3-Remis. „Wir müssen den Kampf aufnehmen und unsere spielerischen Vorteile nutzen”, so Potthoff, dem nur der verletzte Marco Grüterich fehlt.

Rainer Hofeditz/Lutz Risse

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