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Hagener Disco-Affäre schmeckt Stolz nicht

06.03.2008 | 23:01 Uhr

Hagen. Dass die 2. Basketball-Bundesliga ProA wie eine Wundertüte ist, hat sich herumgesprochen. Wenn sich Phoenix Hagen und die Rhöndorf Dragons gegenüberstehen, gilt das besonders. ...

... Den Sieger vorauszusagen ist so schwierig wie die nächste Zahl beim Roulette.

Zweimal standen sich beide Teams im November binnen drei Tagen gegenüber. Im Pokal behielten die "Drachen" vom Rhein mit 106:87 in der Ischelandhalle die Oberand. Beim darauf folgenden Punkteduell im Rheinland triumphierten die Volmestädter klar mit 100:80. Heute um 19.30 Uhr steht am Ischeland das Meisterschafts-Rückspiel an. Und wer jubelt diesmal?

Ingo Freyer hofft natürlich: "Wir!" Es muss ja nicht wieder mit 20 Punkten sein. "Ich glaube, dass es diesmal enger wird als in den ersten beiden Spielen", sagt der Hagener Übungsleiter, der seine Mannschaft gut vorbereitet wähnt. Aller Turbulenzen zum Trotz.

"Es wurde zuletzt sehr intensiv und konzentriert trainiert", berichtet der Phoenix-Coach, der davon überzeugt ist, dass seine Mannschaft auch nach der Beurlaubung von Donte Gennie und der Suspendierung von Lukas Dawidowski für zwei Spiele über genug Potenzial verfügt, um Rhöndorf zu schlagen. Zumal auch die Gäste wohl dezimiert sind. Topscorer Chris Rojik (16,0 Punkte im Schnitt), Jürgen Malbeck und Kris Krzyminski konnten aufgrund einer Grippeerkrankung unter der Woche nicht trainieren. "Von einer geregelten Vorbereitung auf das Spiel kann man nicht sprechen", so Rhöndorfs Trainer Olaf Stolz.

Der allerdings anfügt: "Es ist uns zuletzt immer wieder gelungen, Ausfälle erfolgreich zu kompensieren."

Die "Disco-Affäre" bei Phoenix Hagen mit personellen Konsequenzen kommt dem Rhöndorfer Coach gar nicht gelegen. "Mir wäre es lieber, dort wäre alles im Lack", befürchtet Stolz, auf einen extrem motivierten Gegner zu treffen, "was es noch schwerer macht, dort zu bestehen als ohnehin schon."

Genau das hofft natürlich Kollege Ingo Freyer, der größtmögliches Engagement in der Abwehr fordert und viel Druck auf die Rhöndorfer Außen ausüben will. Seine verbliebenen Akteure sind sämtlich fit. Auflaufen werden die Phoenix-Asse heute gemeinsam mit den U12-Mädchen des TSV Hagen 1860, die gerade Westdeutscher Meister geworden sind. Am Samstag will man dann die Tessari-Zweitlia-Damen des TSV 1860 beim Heimspiel gegen Quakenbrück unterstützen. Mit einem eigenen Sieg im Rücken.

Im Foyer werden heute Abend übrigens Karten für das zweite Playoff-Spiel der Phoenix Hagen Juniors am Sonntag um 14 Uhr (Sporthalle Altenhagen) gegen Alba Berlin verkauft. Ab 14 Jahre beträgt der Eintrittspreis zwei Euro.

Von Rainer Hofeditz

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Kommentare
07.03.2008
20:43
Hagener Disco-Affäre schmeckt Stolz nicht
von Shotina | #3

Es ist stillos wie bei Phoenix, besonders die jungen Spieler systematisch fertig gemacht werden. Anstatt froh zu sein wenigstens ein paar Hagener Spieler an Bord zu haben, werden die auch noch öffentlich, in der Presse vorgeführt. Ziyed kann man nur raten, recht schnell diese Chaotentruppe zu verlassen. Fredi Rissmann sollte uns Hagenern, vor seinem Wechsel nach Lüdenscheid, noch den Gefallen tun den Prediger und den talentfreien Oli, gegen versierte Manager auszutauschen. Aber wer weiß warum Fredi Rissmann wirklich geht?

06.03.2008
22:48
Hagener Disco-Affäre schmeckt Stolz nicht
von # von BB-Fan | #2

Es ist peinlich, dass solche interne Themen in der Hagener Presse öffentlich wurden bzw. werden. Zu den noch guten alten Zeiten wurden derartige Probleme immer intern geklärt. Und damals wie heute wurde auch gefeiert (vielleicht sogar noch besser...), nur hatte der Trainer und das Management stets das Heft in der Hand. Den Journalisten trifft absolut keine Schuld, aber interne Dinge sollten auch intern und hinter verschlossenen Türen bleiben.
Es ist eine Schande für den Hagener Basketball, dass eine ohnehin schon sportlich magere bzw. peinliche Saison noch einen derartigen Negativhöhepunkt erlebt. Traurig ist, wie junge Spieler öffentlich fertig gemacht werden. Warum ist wohl Benny Rust gegangen? Vielleicht sollte sich die Verantwortlichen einschl. der sportlichen Leitung überlegen, ob Selbstkritik bis hin zum Rücktritt nicht förderlicher für Hagen wäre (Fredi Rissmann nehme ich mal aus, weil der Fachkompetenz hat und wie man lesen konnte, wohl auch nicht über alles informiert wird - warum eigentlich?). Mit soviel negativen Schlagzeilen werden die Bälle dem Spar-Mentor direkt in die Hände gespielt. Selbstkritik wäre angebracht als erster Weg zur Besserung, dann bitte schnell einige Wechsel in allen Ebenen vornehmen.

06.03.2008
22:24
Hagener Disco-Affäre schmeckt Stolz nicht
von Marius | #1

Gehn ma Bier trinken Bier trinken
Bis zum abwinken ...
lol
FUNPARK HAGEN...
wieso spielen die fönichts nicht bald in FUNPARK
dann braucht ihr auch keine neue Ische .... lol

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