Gut geblitzt: Weniger Unfälle im Kreis Olpe
17.02.2009 | 17:26 Uhr 2009-02-17T17:26:28+0100Kreisgebiet. ...
... "Erlebnisorientiertes Fahren": So bezeichnete gestern Polizeirat Thomas Fürst die Fahrweise vieler junger Erwachsenen im Alter von 18 bis 24 Jahren, die ebenso wie Kradfahrer immer noch zu häufig an schweren und tödlichen Verkehrsunfällen beteiligt sind. Dennoch weist die neue Verkehrsstatistik der Kreispolizeibehörde Olpe deutlich verringerte Unfallzahlen gegenüber dem Vorjahr und gegenüber dem Trend im Regierungsbezirk aus. Polizeidirektor Diethard Jungermann und 1. Polizeihauptkommissar Reinhard Schulte machten gestern die deutlich verstärkten, repressiven Maßnahmen durch Laser- und Radarmessungen dafür verantwortlich.
So wurden im Kreis Olpe im vergangenen Jahr "nur" sechs Personen bei Verkehrsunfällen getötet. 2007 waren es immens viele, nämlich 15. Auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschäden im Kreis Olpe ist von 482 auf 432 gesunken, das entspricht bei den Schwerverletzten einem Rückgang von fast 10 Prozent und bei den Leichtverletzten einer Abnahme von 8 Prozent. Die Zahl der Verkehrsunfälle, an denen junge Erwachsene beteiligt waren, sank von 144 auf 137. Gerade hier setzt die Polizei auf Training in Zusammenarbeit mit dem Verkehrssicherheitszentrum sowie auf wie Laser- und Radarmessungen. In dieser Hinsicht hat die Polizei ihr Engagement drastisch verstärkt, wie Polizeichef Diethard Jungermann und der für Verkehr zuständige 1. Polizeihauptkommissar Reinhard Schulte gestern vor der Presse mitteilten.
Erfreulich sei, dass es beim Führerschein mit 17 keine Probleme gab: Lediglich zwei meldepflichtige Unfälle verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr.
Um fast ein Viertel gestiegen ist allerdings das Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern - unter anderem durch den Busunfall in Lennestadt und den Unfall am Ahauser Stausee (die WR berichtete).

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