Große Resonanz: Schon über 5 700 Anträge gestellt
18.01.2011 | 16:31 Uhr 2011-01-18T16:31:00+0100Olpe.Die Resonanz für den Bürgerentscheid „Bestattungswald“ ist deutlich höher, als für den 2001 durchgeführten Bürgerentscheid zum damaligen Thema „Freibad“. Zur Erinnerung: Damals sprachen sich die Olper für den Erhalt des 50 m-Beckens aus, dass aber Jahre später dann doch auf 33 m reduziert wurde.
Wie Hauptamtsleiter Georg Schnüttgen gestern auf Anfrage mitteilte, waren bis gestern, 11 Uhr, bereits 5 727 Stimmzettelanforderungen im Rathaus eingegangen. Zum Thema Freibad, so Schnüttgen, seien 2001 nur 4 996 Stimmen abgegeben worden.
Beigeordneter Peter Wurm sah gestern auch mit Blick auf diese Zahlen keinen Anhaltspunkt dafür, dass das Abstimmungsverfahren zu kompliziert sei: „Es spricht nichts dafür, dass es den Leuten besonders erschwert worden ist.“
Auch der im Vorfeld des jetzigen Bürgerentscheids häufig geäußerte Vorwurf, die Stadt habe den Bürgerentscheid 2001 durch den späteren Umbau des Freibades nachträglich „ausgehebelt“, könne keinesfalls für einen Bestattungswald gelten. Zwar gelte auch hier nur die zweijährige Bindungsfrist, aber wenn ein Bestattungswald einmal errichtet sei, so Wurm, entstünden dadurch langfristige Bindungen und Rechte. Eine solche Einrichtung werde sicherlich nicht einige Jahre später wieder eingeebnet.

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