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"Germanen" wollen sich im oberen Drittel festsetzen

04.08.2008 | 20:16 Uhr

Netphen-Salchendorf. (thw) Im ersten Drittel der Tabelle möchte Trainer Peter Zelßmann seine "Germanen" am 7. Juni 2009 sehen. Dann findet nämlich der letzte Spieltag der Saison 2008/09 statt.

Der neue Kader des SV Germania Salchendorf; im Bild vorne v.l.: Simon Becker, Tobias Wertebach, Markus Bruch, Christian Harzfeld, Robert Sobczyk, Sascha Krüger, Martin Koniuszewski, Michael August; hinten v.l.: Peter Zelßmann (Trainer), Stefan Müller, Dennis Hees, Jan Gronemeyer, Denis Albayrak, Björn Scholz, Christian Dickel,, Lars van Velsen, Florian Schweitzer, Betreuer Alexander Birkner, Torwart-Arndt Thielen. Es fehlen Steffen Büdenbender, Michael Lenk, Petrit Morina, Astrit Morina, Aldo Rubinho, Luca D'Aloia, Dennis Dreisbach, Emir Kulusi und Andreas Schäfer. (Foto: thw)

"Die vergangene Saison ist bei weitem nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Es war ein sehr unruhiges Jahr. Wir waren viel zu unbeständig, um weiter vorne mitspielen zu können", hat der 48-jährige Trainer analysiert. Sein Hauptaugenmerk legt der Versicherungskaufmann nun auf die Verbesserung des Defensivverhaltens. Zu anfällig sei die Mannschaft zuletzt gewesen, habe "viel zu viele Torchancen" zugelassen.

"Zu vermessen" sei es, die Ziele noch höher zu schrauben. Nachdem alte Haudegen wie Alberto Sanchez (Karriereende) und Mittelfeldmotor Thomas Stauf (folgte Zoran Jonjic und Michael Pena-Wirth zum SV Netphen) nicht mehr zur Verfügung stehen, will Peter Zelßmann ein Team aufbauen, das über die Tugenden Kameradschaft, Einstellung und Disziplin zu neuen Erfolgen kommt.

Denn in 2010, wenn das 100-jährige Vereinsbestehen gefeiert wird, möchte man "am Wüstefeld" schon ganz gerne wieder Landesliga-Fußball erleben.

"Auf vollen Touren", so Zelßmann weiter , laufe der Verjüngungsprozess, gerade mal 23,3 Jahre beträgt der Altersdurchschnitt.

In der Sommerpause drehte sich das Spielerkarussell ganz schon heftig rund um das "Wüstefeld". Neben den bereits erwähnten Abgängen verließen auch Sven Neuser (VSV Wenden), Jannick Pfau (SpVg Olpe) und Marcel Vitt die Johannländer.

Denis Albayrak wird die "neue Nummer 1"

Im Gegenzug präsentierte der Club mit Denis Albayrak (SV Rothemühle), Marius Koniuszewski (VfL Klafeld-Geisweid), Petrit und Astrit Morina (beide TuS Erndtebrück), Andreas Schäfer (TSV Weißtal), Robert Sobczyk (RSV Eiserfeld), Simon Becker, Lars van Velsen, Dennis Dreisbach (alle eigene A-Junioren) sowie Luca D`Aloia (A-Junioren Deuz) zehn neue Akteure.

Sehr angetan zeigte sich Zelßmann bis dato von den Leistungen des erfahrenen Torhüters Albayrak (30), der auch schon in Betzdorf Oberligaluft schnupperte."Er wird die neue Nummer 1 werden."

Und auch die Jugendlichen machten in den bisherigen Trainingseinheiten einen ordentlichen Eindruck, wollen einen Platz in der ersten Elf erkämpfen. Aufgrund von Knieproblemen musste dagegen Mittelfeld-Akteur Andreas Schäfer pausieren.

Rund um die Führungskräfte Aldo Rubinho, Florian Schweitzer und Denis Albayrak möchte Zelßmann mit einem 18er-Kader die Saison bestreiten. In der Vorbereitung trainierten 25 Spieler mit, hier "werde es den einen oder anderen Härtefall geben", kündigte der Coach an. Aber in der zweiten Mannschaft könne sich jeder wieder für höhere Aufgaben empfehlen. Die Kommunikation zwischen Zelßmann und dem Trainer der "Zweiten", Thomas Wüst, läuft ausgesprochen gut.

Die "Germanen" starten mit einem Gastspiel beim Siegener SC in die Saison - im ersten Heimspiel geht es gegen den FC Altenhof.

Auf einen klaren Meisterschaftsfavoriten möchte sich Peter Zelßmann nicht festlegen - nennt Wenden, Hünsborn, Ottfingen und Freudenberg als seine aussichtsreichsten Kandidaten in einer "sehr starken und sehr ausgeglichenen Bezirksliga-Staffel".

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